Eine Morgenroutine für einen erfolgreichen Start in den Tag

Im letzten Beitrag habe ich Dir fünf Tipps gennant, wie Du morgen früh aufstehen und produktiver in den Tag starten kannst. Der letzte Tipp war das Einführen einer Morgenroutine. Was das genau ist und wie so etwas aussehen kann, erkläre ich Dir in diesem Beitrag.

Wenn Du Dich fragst, wieso zur Hölle Du so früh aufstehen solltest, dann ließ auch meinen Artikel „5 Gründe, warum frühes Aufstehen Dich produktiver macht„. 😉

Morgenroutine? Was ist das überhaupt?

Eine Routine ist generell eine feste Abfolge von Aktionen. Eine Morgenroutine ist demnach eine Abfolge von Aktionen, die morgens statt findet.

Konkret geht es darum, möglichst reibungsfrei und ohne viel Nachdenken und Zögern in den Tag zu starten. Dafür beinhaltet die Morgenroutine alle Aktionen, die morgens direkt nach dem Aufstehen abgearbeitet werden sollen.

Die Morgenroutine lebt davon, dass sie immer gleich ist. Routine eben.

Die Morgenroutine dient dazu, morgens nach dem Aufstehen erst mal in den Fluß bzw. in Bewegung zu kommen. Sie sollte alle Aktionen enthalten, die Du morgens durchführen musst bzw. möchtest, um auf Touren zu kommen.

Wie kann so eine Morgenroutine aussehen?

Deine individuelle Morgenroutine kannst Du Dir ganz nach Deinen Vorstellung zusammenlegen. Ich empfehle Dir, meine Tipps aus dem letzten Beitrag zu berücksichtigen. Meine Morgenroutine integriert diese Tipps ebenfalls.

Meine persönliche Morgenroutine sieht in etwa so aus:

  1. Aufstehen
  2. Helles, kaltes Licht anmachen
  3. Viel Wasser trinken
  4. Ein kleines Workout durchführen
  5. Duschen & Zähne putzen
  6. Meditieren
  7. Lesen
  8. 2Do-Liste „Heute“ ansehen und Top-1-Aufgabe erledigen
  9. Frühstücken & Kaffee

Der Reihe nach: Aufstehen ist logischerweise der erste Schritt am Morgen. Ich gehe dann kurz ins Bad und dann in ein anderes Zimmer und mache mir dort helles Licht an.

Eine 1,5l-Flasche Leitungswasser steht dort schon bereit und ich nehme erstmal ein paar große Schlucke.

Anschließend führe ich ein Workout mit wechselnden Übungen durch. Die jeweiligen Übungen habe ich mir bereits am Tag zuvor überlegt. Das Workout dauert normalerweise nicht länger als 15 Minuten. Wenn ich viel Zeit und Lust habe, dehne ich es aber auch aus. Nach dem Workout ist meine Wasserflasche fast leer.

Nach dem Workout dusche ich. Wenn ich mich überwinden kann, eiskalt. Das ist gesund, stärkt die Abwehrkräfte und macht richtig wach. Allerdings kann ich mich dazu nicht immer überwinden. 😉

Neuerdings probiere ich Meditation aus. Das mache ich mit der App 7Mind*. Die Meditation dauert etwa sieben Minuten und hilft mir ebenfalls dabei, entspannt in den Tag zu starten.

Nachdem ich mich jetzt ausreichend um Körper und Geist gekümmert habe, lese ich etwas. Das kann ein Kapitel in einem Sachbuch oder eine Zusammenfassung bei Blinkist sein. Oder ein paar Blogartikel. Dafür nehme ich mir meistens etwa 15 Minuten Zeit.

Erst nachdem ich das alles erledigt habe, fange ich mit den eigentlichen Aufgaben und Zielen an. Ich schaue dazu auf meine 2Do-Liste „Heute“ und nehme mir die Prio-1-Aufgabe vor. Diese wird erledigt, bevor ich frühstücke.

Abschließend, quasi als Belohnung, gibt es dann Frühstück und der Tag fängt an. Wenn ich um 5:00 Uhr aufstehe, ist dies meistens gegen 6:30 oder 7:00 Uhr.

Übrigens vermeide ich es, vor meiner Morgenroutine E-Mails, Facebook, Twitter und was es sonst noch so gibt, zu checken. Ich möchte die Zeit morgens ungestört für mich haben und nich durch äußere Einflüsse abgelenkt werden. Das erfordert in meinem Fall eine ganze Menge Disziplin, da ich es gewohnt bin, quasi immer erreichbar zu sein. Aber es geht und tut gut.

Das ist mir alles zu abgefahren!

Natürlich ist so eine Morgenroutine sehr individuell. Nicht jeder hält etwas von Meditation oder davon, das Frühstück erst eineinhalb bis zwei Stunden nach dem Aufstehen einzunehmen. Aber es liegt ganz bei Dir. Überlege Dir, wofür Du gerne mehr Zeit hättest und nutze die gewonnene Zeit dafür.

Anregungen gefällig?

  1. Eine Fremdsprache lernen
  2. Eine Programmiersprache lernen
  3. Eine Coding-Kata
  4. Ein Buch lesen (z.B. Kapitelweise)
  5. Laufen gehen
  6. Yoga
  7. Dehnübungen
  8. Wohnung aufräumen
  9. Abwaschen

Du siehst: Es gibt viele Möglichkeiten um seine Morgenstunden sinnvoll zu nutzen.

Fazit

Sowohl das frühe Aufstehen als auch eine Morgenroutine sind aus meinem Tagesablauf nicht mehr wegzudenken. Mittlerweile werde ich ganz von alleine gegen 5:00 Uhr wach und fange den Tag entspannt an.

Wenn ich dann auf die Arbeit gehe, habe ich schon mega viel geschafft. An manchen Tagen habe ich sogar das Gefühl, morgens bereits so viel geschafft zu haben, wie anderen den ganzen Tag nicht. Das ist ein tolles Gefühl und gibt einem viel Kraft und Motivation für den ganzen Tag.

Meine Morgenroutine unterstützt mich optimal dabei in den Tag zu starten. Wichtig: Sie ist nicht in Stein gemeißelt. Ich passe Sie von Zeit zu Zeit an, wenn sich meine Prioritäten ändern oder ich einfach etwas Neues ausprobieren möchte.

Eine Morgenroutine für Dich

Natürlich darfst Du Dich gerne an meiner Morgenroutine bedienen und sie genau so oder in veränderter Form anwenden. Viele erfolgreiche Menschen verwenden eine ähnliche Routine, um ihren Tag zu beginnen.

Bedenke aber immer, dass nicht jede Routine zu jeder Person passt. Es ist daher sehr wichtig, dass Du genau beurteilst, was für Dich passt und was nicht. Beobachte Dich bei der Ausführung: Was fällt Dir leicht und was nicht? Und was bringt Dich weiter und was nicht?

Stimme Deine Morgenroutine darauf ab, um eine maximale Wirkung zu erzielen. Ich wünsche Dir viel Erfolg bei der Umsetzung. Du wirst sehen: Es lohnt sich!

Hast Du auch eine Morgenroutine? Und wie sieht sie aus? Hinterlasse mir einen Kommentar!

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