14. Türchen: John Maynard Keynes

Es gibt nichts, was so verheerend ist, wie ein rationales Anlageverhalten in einer irrationalen Welt.

Wer versucht, aus der irrationalen Kursentwicklung an der Börse der Vergangenheit ihre Entwicklung für die Zukunft vorherzusagen, ist ein Narr. Kursanalytiker versuchen, jede Bewegung an der Börse zu deuten. Bodenbildung, Aufwärtstunnel, Unterstützung. All das sind nur rationale Begründungen für die Auswirkung der Irrationalität der Anleger.

13. Türchen: Benjamin Franklin

Wer der Meinung ist, dass man mit Geld alles tun kann, macht wohl für Geld alles.

Recht hat er. Wir sollten uns nicht der Illusion hingeben, dass sich mit Geld alle Probleme lösen lassen. Sicherlich eröffnet Geld bis zu einem gewissen Grad Möglichkeiten. Darüber hinaus wird einen Geld alleine jedoch weder glücklicher machen, noch Probleme lösen.

Daher sollten wir niemals unsere Prinzipien vergessen, wenn es um die Maximierung unseres persönlichen Profites geht.

12. Türchen: Robert Frost

Eine Bank ist ein Ort, wo man Ihnen bei schönem Wetter einen Regenschirm leiht und ihn bei Regenwetter zurück verlangt.

Banken verleihen nur dann Geld and Privatleute, wenn sie sich sicher sind, es wieder zu erhalten. Sobald diese Sicherheit verschwindet, verlangen sie ruck-zuck ihr Geld zurück. Für mich ist dies das Gegenargument gegen den Kauf eines Eigenheims auf Kredit: Ist der Job weg, ist das Haus auch bald weg.

11. Türchen: Jean Paul Getty

Sparmaßnahmen muß man dann ergreifen, wenn man viel Geld verdient. Sobald man in den roten Zahlen ist, ist es zu spät.

Dem kann ich nur zustimmen. Fang rechtzeitig mit dem Sparen an, solange Du es Dir leisten kannst. Ist das Geld erst weg, wird es sehr schwierig, wieder auf einen grünen Zweig zu kommen.

10. Türchen: John Maynard Keynes

Drei Dinge treiben den Menschen zum Wahnsinn. Die Liebe, die Eifersucht und das Studium der Börsenkurse.

In Zitat, aus dem ich noch viel lernen kann: Für langfristige Anleger sind die kurzfristigen Börsensperenzchen irrelevant. Daher lohnt es auch nicht, täglich das Depot zu prüfen, denn es kann einen in den Wahnsinn treiben.

9. Türchen: Warren Buffett

Kaufe nie eine Aktie, wenn du nicht damit leben kannst, dass sich der Kurs halbiert.

Auch Buffett betont, wie wichtig ein dickes Fell an der Börse ist. Diese Zitat lehrt uns, dass wir niemals Geld an der Börse investieren sollten, mit dessen Verlust (bzw. zeitweisem Verlust) wir nicht leben könnten.

8. Türchen: André Kostolany

Gewinne an der Börse sind Schmerzensgeld. Erst kommen die Schmerzen und dann das Geld.

Dieses Zitat sagt uns, dass wir Verluste auch mal aussitzen müssen um langfristig Gewinne einzufahren. Wer bereits bei dem ersten Kursrückgang aussteigt, ob via Stop-Loss oder manuell, wird langfristig nur Verluste generieren.

7. Türchen: Markus Koch

Es sind nicht die Zeiten, die sich ändern, sondern immer nur die alte Geschichte, die von immer neuen Menschen erlebt wird.

Früher war alles besser. Kennst Du das? In Wahrheit ist das genaue Gegenteil der Fall. Für unsere Aktivitäten an der Börse können wir aus diesem Zitat die Botschaft ziehen, dass wir uns nicht in Panik versetzen lassen sollten. Auch früher gab es Krisen und Börsencrashes und trotzdem ging es langfristig nur nach oben. Insofern: Das ist alles schon mal da gewesen – kein Grund, beunruhigt zu sein.

6. Türchen: Benjamin Franklin

Zufriedenheit macht arme Leute reicht; Unzufriedenheit macht reiche Leute arm.

Etwas philosophisch aber dennoch wahr: Wer zufrieden ist, benötigt nicht viel um glücklich zu sein und ist somit auch mit wenig Geld bereits reich. Wer unzufrieden ist, versucht dies zu ändern. – Meistens mit Geld.