Amazon FBA: Jetzt gibt es zwei Optionen

Seit meinem letzten Update im Januar ist fast ein halbes Jahr vergangen. Schon längst wollte ich ein neues Update schreiben, allerdings hat sich dieses wegen verschiedener Gründe verzögert.

Zum einen befinde ich mich gerade im Prozess der Auswanderung nach Zypern, für die ich private als auch geschäftlich viel zu regeln und zu bedenken habe. Überdies hatte ich auch einige Rückfragen an meine Betreuer bei AMZSCALE, die wegen Urlaub, Krankheit und anderen Gründen im letzten Monat nicht der nur eingeschränkt erreichbar waren.

Insbesondere in den letzten Wochen haben sich eure Nachfragen zum Stand des Projektes bei mir im Posteingang und den Kommentaren gehäuft:

  • Wie läuft es?
  • Machst du schon Gewinn?
  • Wann kommt das nächste Update?

Heute ist es endlich so weit und ich möchte euch ein kurzes Update geben.

Noch kein Gewinn in Sicht

Derzeit ist es so, dass die Absatzzahlen und damit auch die Umsätze leicht steigen. Dennoch übersteigen die Kosten die Einnahmen. Daher ist ein Gewinn noch nicht absehbar.

Nach Rücksprache mit AMZSCALE sagte man mir, dass man davon ausgehe, dass wir mit der nächsten Charge in die Gewinnzone kommen sollten. Man bekräftigte auch erneut, dass man weiterhin vom Projekt, dem Listing und dem langfristigen Erfolg überzeugt sei.

Dies bedeutet also, dass wegen der schwierigen Marksituation und steigender Kosten der Gewinnzeitpunkt zwar in die Zukunft gerückt ist, die langfristige Tendenz aber dennoch zu stimmen scheint.

Im Folgenden teile ich mit euch die Screenshots meines Sellerboards für Januar bis Mai, damit ihr euch selbst ein Bild machen könnt:

März bis Mai 2022
März bis Mai 2022

Man sieht hier, dass die Absatzzahlen im März deutlich höher waren. Danach haben wir die Preise noch einmal um einen Euro angehoben. Vermutlich ist dies für den Einbruch von März auf April verantwortlich. Allerdings sehen wir dann für Mai wieder eine leichte Zunahme.

Januar bis May 2022
Januar bis May 2022

In der Übersicht der Monate Januar bis Mai sieht man deutlich, dass hier ein fettes Minus steht. Dieses muss ich allerdings nicht nachschießen. Stattdessen ist es so, dass ich die Ware ja vorab gekauft habe. Die Auszahlungen decken diese Kosten jedoch nicht. Daher ist bald die Ware weg und ich habe dennoch keinen Gewinn. Das wird durch das Minus hier ausgedrückt.

Nachbestellen oder nicht?

Natürlich kommt hiermit eine andere Frage auf mich zu: Bald wird die erste Lieferung abverkauft sein. Was machen wir dann?

Normalerweise würde man jetzt eine Nachbestellung anstoßen, damit es nie zu einem Lieferengpass kommt. Bei einem gut laufenden Projekt würde man diese Nachbestellung aus den Einnahmen finanzieren. Das ist hier jedoch nicht möglich, da diese zu niedrig sind.

Bedeutet: Es müsste weiteres Geld in das Projekt gesteckt werden. Für die nächste Lieferung plus Transportkosten lägen wir hier zwischen 8.000 € und 10.000 €. – Keine kleine Summe.

Gerade auch wegen meiner aktuellen Auswanderung nach Zypern und damit verbundener initialer Kosten, aber auch weil ich von AMZSCALE anfänglich nicht darauf hingewiesen wurde, bin ich derzeit nicht bereit, das aus eigener Tasche zu zahlen.

AMZSCALE hat mir aber vor einer Weile von einer Möglichkeit der Warenfinanzierung erzählt. Hierzu wollte ich nun weitere Informationen haben, da diese Option für mich interessant sein könnte. Überdies erzählte man mir auch von der Möglichkeit, die Marke zu verkaufen. Hierfür habe AMZSCALE ebenfalls Partner.

Da die Auswanderung nach Zypern auch einige logistische und bürokratische Hürden in Bezug auf mein Amazon FBA Business mit sich bringt, wollte ich mehr zu beiden Optionen wissen, um dann eine Entscheidung treffen zu können.

Leider kam es durch Krankheit und einige andere Probleme bei einem meiner Ansprechpartner zu einer längeren Pause in der Kommunikation, wodurch ich auf die notwendigen Informationen seit dem 8.5. warten musste.

Mein Ansprechpartner hat sich für die Verzögerungen mehrfach entschuldigt und in der letzten Woche dafür den regelmäßigen Austausch mit mir per E-Mail, WhatsApp und auch telefonisch gesucht, sodass wir hier jetzt schnelle Fortschritte machen konnten.

Die beiden Optionen im Überblick

Normalerweise würde ich eine Verkauf des Projektes zum jetzigen Zeitpunkt nicht in Erwägung ziehen, da es sich noch im Aufbau befindet und für einen langfristigen Cashflow gedacht ist. Da ich aber mit der Auswanderung nach Zypern auch die deutsche UG loswerden möchte, wollte ich mehr zu der Option wissen, da sie ggf. bürokratisch einfacher ist, als das Geschäft nach Zypern zu übertragen.

Tatsächlich gab es einen Kaufinteressenten für mein Amazon FBA Business sowohl mit als auch ohne den UG-Mantel. Somit hätte ich das gesamte Business auf einen Schlag verkaufen können. Da das Listing aber noch recht jung ist, wäre auch der Verkaufspreis vergleichsweise niedrig gewesen und hätte gerade mal alle Kosten und Investitionen gedeckt. Ich hätte das Amazon FBA Projekt also mit +- 0 respektive einem kleinen Gewinn beenden können.

Die zweite Option ist die Fortführung des Projektes. Zu diesem Zweck würde meine deutsche UG meiner Limited auf Zypern die Marke und das Listing verkaufen.

Die nächste Warenlieferung würde dann durch die neue Limited beauftragt werden. Das Kapital hierfür wird im Rahmen der Warenfinanzierung bereitgestellt. Der Finanzierer trägt hierbei das Risiko, sollten wir es nicht schaffe, die nächste Charge mit Gewinn zu verkaufen. Natürlich schlägt die Firma, hierfür ebenfalls eine Gebühr obendrauf. Das sind in diesem Fall 6 % des Warenwertes. Dies verzögert den Gewinnzeitpunkt weiter. In diesem Fall ist es mir das jedoch wert, da ich meine Liquidität erhalte und das Risiko begrenze.

Wie geht es weiter?

Dass es einen potenziellen Käufer für mein Business gibt, an den ich es mit einem (kleinen) Gewinn verkaufen kann, zeigt noch einmal, dass nicht nur wir hier ein Potenzial sehen. Daher habe ich mich wie folgt entschieden:

Ich werde das Angebot für die Warenfinanzierung annehmen und das Projekt mit einer neuen Charge fortführen. Hierzu wird meine neue Firma auf Zypern das Geschäft meiner deutschen UG abkaufen.

Die deutsche UG werde ich im Anschluss entweder liquidieren oder als leeren Mantel verkaufen, sofern ich einen Käufer finde.

Wir gehen davon aus, dass die neue Charge bei den derzeitigen Absatzzahlen in etwa vier Monaten, also im Oktober, verkauft sein sollte. Und wir erwarten, dass diese Charge bereits mehr Einnahmen erzielt, als sie kostet und infolgedessen einen Teil der bisherigen Kosten refinanziert.

Fazit

Wir haben einen Plan, wie es nun weitergehen wird und ich bin gespannt, wie sich das Projekt in den folgenden Monaten entwickeln wird.

Dass die Kommunikation zwischenzeitlich so schlecht lief, hat mich etwas unzufrieden gemacht. Dieses Feedback habe ich an AMZSCALE gegeben und man hat sich entschuldigt und sich danach mit Nachdruck eingesetzt, meine Fragen schnell zu beantworten.

Außerdem hat man mir zugesichert, dass man mein Feedback nutzt und die Kommunikation in Zukunft verbessert, um mehr Transparenz für Kunden zu schaffen und auch in Fällen von Krankheit oder sonstiger Abwesenheit schnell eine Rückmeldung geben zu können.

Ich bin gespannt darauf, wie es in den nächsten Monaten weitergeht. Ich werde weiterhin (und auch häufiger) hier berichten.

Wie läuft dein Amazon FBA Projekt? Bis du zufrieden mit der Entwicklung oder wo hakt es bei dir derzeit?

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22 Kommentare

  1. Hey Tobias,

    danke für den transparenten Einblick.
    Also ich hatte am Anfang ebenfalls eine negative Startzeit, also in den Deckungsbeiträgen. Ich bin aber froh, dass ich auf meinen Ansprechpartner bei amzscale gehört habe und weiter gemacht habe. Mit der zweiten Charge ist bei mir der Durchbruch gelungen und ich verkauf aktuell zwischen 15-20 Units am Tag und liebe bei durchschnittlich 70 € Tagesgewinn. Bin mehr als happy.
    Ich habe auch schon ein Kaufangebot erhalten, werde aber jetzt erst lieber meine Marke ausbauen.

    Lieben Gruß,
    Lea

    1. Hi Lea, cool Danke für deinen Bericht. Das klingt besser. Schön, auch positive Berichte zu hören! 🙂

      Lieben Gruß
      Tobias

  2. Hi Tobias,

    ich habe deine Story zu AMZ-Scale sehr interessiert gelesen, da ich zur selben Zeit wie du gestartet habe und meine Erfahrungen bisher genau so durchwachsen sind.

    Ich habe jetzt so viele Entschuldigungen gehört und bin es langsam Leid immer wieder vertröstet zu werden und poste daher hier meine Erfahrungen öffentlich, um andere vor dem Fehler dieser Agentur Geld zu zahlen zu bewahren! Ich hoffe, dass jemand der vor Vertragsabschluss nach der Seriösität von AMZ-Scale recherchiert auf deinen Blog stößt und diesen Beitrag liest. Denn was da abgeliefert wird ist einfach nur eine Unverschämtheit für diesen Preis! Kein einziges der Versprechen wurde bisher gehalten!

    Heute habe ich eine Mail bekommen, die mich einfach nur noch wütend gemacht hat. Die Mail war eine weitere in der es darum ging Geduld zu haben. Die habe ich nun seit August 2020. Dazu war die Mail ein Copy & Paste Text überhäuft mit Eigenlob und Buzzword-Bingo, dass ich nur lachen kann nach der bisherigen Performance, die alles andere als professionell war.
    Ich warte seit knapp 3 Wochen darauf, dass mir ein Versandangebot zur Bestätigung vorgelegt wird. Ein Versandangebot sollte von einer so professionellen Firma doch schneller machbar sein!

    Knapp zwei Jahre lassen sich leider nicht einfach kurz zusammenfassen, ich versuche es trotzdem:
    Im August 2020 hatte ich meinen Kick-Off Call und bis zur Product-Research Phase verlief alles nach Zeitplan. Was danach folgte war das reinste Chaos.
    Die Sourcing-Phase für das Produkt begann im Dezember 2020. Danach dauerte es bis August 2021 (kurzer Reminder: Diese Phase wird mit 4-12 Wochen beworben – nicht mit 32 Wochen!) bis mir mitgeteilt wurde, dass mein Produkt wegen eines Patentproblems nicht umgesetzt werden kann, also ACHT Monate! ACHT Monate braucht ein so professionelles Unternehmen, um so etwas zu merken?!

    Was währenddessen alles an Mails hin- und herging will ich gar nicht erwähnen. Mir wurde nie wirklich erklärt, wo genau ein „Patentproblem“ ist, was in meinen Augen auch totaler Quatsch ist, denn ein Patent gibt es nur für ein neu erfundenes Produkt, was diese Produkt definitiv nicht war.
    Wie auch immer – ich zeigte Verständnis und blieb gutgläubig. Ich lasse mal aus, dass ich bereits alles auf dieses Produkt ausgelegt hatte, sprich Marke, Nizzaklassen, Logo etc. Es sollte also ein neues Produkt kommen, was sich auch noch halbwegs in meine Markenidee eingliedern ließ und auch schnell ging – bereits nach einer Woche war es so weit.
    Zusätzlich bekam ich eine neuen Ansprechpartnerin, die ein „VIP“ in ihrer E-Mail Adresse hatte, was mir wohl suggerieren sollte, dass ich jetzt ernst genommen werde. Vier Monate später war genau diese dann krank und kurz darauf hatte ich komischerweise auf einmal die nächste Ansprechpartnerin. Von meiner alten habe ich nie wieder etwas gehört. Wohl gemerkt: Es waren bereits wieder VIER Monate vergangen.

    In diesen vier Monaten wurde mir veröffentlicht, dass die Kosten für mein Produkt plötzlich unerwartet höher liegen als vereinbart, nämlich bei 13.000€. Ich hatte von Anfang an gesagt, dass ich maximal 9.000€ zur Verfügung habe und obendrauf ja noch die PPC-Kosten kommen würden. Aber auch hier hat AMZ-Scale glücklicherweise die perfekte Lösung, die du ja nun auch vorgeschlagen bekommen hattest: Warenfinanzierung zu 6%!
    Ich habe also wieder nach einem längeren Call indem mir alles schön vorgerechnet wurde, gutgläubig zugesagt. Mittlerweile kamen noch 1.500€ Zertifikatskosten dazu, die FBA-Gebühren sind gestiegen, die Lagerkosten waren falsch kalkuliert und bis heute warte ich wie gesagt auf mein Versandangebot und ich bin schwer gespannt, wie viel höher das ausfällt als kalkuliert. Denn bisher stimmte keine einzige Kalkulation.
    Kurz gesagt, die erste Gewinnmarge im Worst-Case Szenario lag bei 20% mittlerweile sind es noch rund 10%. Entsprechen knapp 3000€ „Gewinn“. Hiervon gehen 0,5€ Provision pro Produkt für den Service drauf, also 500€ und knapp 1000€ für die Finanzierung zu 6% sprich es bleiben 1500€ Gewinn.
    Nun habe ich bei dir gelesen, dass PPC-Kosten von 100€ pro Tag anfallen können – sprich 3000€. Kann sich jeder selbst ausrechnen, wie erfolgreich diese ganze Nummer wird.

    Die wundervoll beworbene „Zufriedenheitsgarantie“ ist auch der größte Witz. Jeder sollte sich bewusst machen, was diese „Zufriedenheitsgarantie“ beinhaltet. Durch die höheren Kosten entsteht natürlich auch ein höherer Rohertrag 2, für den sie garantieren. In den Rohertrag zählen auch nicht die Zertifikatskosten von 1.500€. Mit der ersten Charge erfüllen sie also schon 4.500€ ihrer Garantie, während ich Finanzierung, PPC-Kampagne und Strafgebühr bezahle und damit noch mehr ins Minus gehe. Mir wurde gesagt, dass wahrscheinlich erst nach 2-3 Chargen das Listing ohne PPC laufen wird. Sprich bis dahin mache ich immer weiter Minus während AMZ-Scale sich ihre Zufriedenheitsgarantie reinholt und fein raus ist. Und wenn das Produkt nicht anläuft bin ich der Schuld tragende, denn ich werde „Grenzen“ setzen müssen bei den PPC-Kosten.
    Dazu kommt, dass der Preis im Worst-Case Szenario, wenn man sich den Markt anschaut meines Erachtens nach nicht zu erreichen ist. Ich hab Zugang zum Marktanalyse-Tool „Helium-10“, dass so gut wie jeder Amazon-Seller nutzt und mit 30 Minuten Preisvergleich kann man ableiten, dass dieser Preis absolut unrealistisch ist. Mein Hinweis hierauf wird bisher gekonnt ignoriert.
    Bisher zahle ich also seit einem Jahr meine Buchhaltungssoftware, mein Geschäftskonto, die EAN-Codes, die Markenanmeldung und passiert ist rein gar nichts. Ich habe bisher nur Kosten und ein Gewinn steht in weiter Ferne, wenn überhaupt jemals ein Gewinn entstehen wird. In meinen Augen ist das ein Fass ohne Boden.

    Ich kenne mittlerweile einige Amazon-Seller, die es komischerweise alle geschafft haben in dieser Zeit TROTZ Corona und der erschwerten Logistiklage mehrere Produkte profitabel zu verkaufen – ohne „professionelle“ Agentur. Schon daran sollte man merken, dass hier irgendwas gewaltig schief läuft.

    Ich hatte in der ganzen Zeit drei verschiedene Ansprechpartner, die alle nur für die Kundenkommunikation zuständig sind – jede Nachfrage muss erst an die entsprechende Abteilung gegeben werden, Ahnung haben die Kontaktpersonen wenig. Diese „Abteilungen“ sourcen das Ganze aber auch nur aus. Im Endeffekt sourct man den Prozess an AMZ-Scale aus und sie sourcen ihn weiter aus. Den Zwischenschritt hätte ich mir auch sparen können und selber einen Product Researcher und einen Sourcing-Agenten suchen können. Dann wäre ich wahrscheinlich auch früher und deutlich kostengünstiger am Ziel gewesen. Ich bin mir sicher, dass die PPC-Kampagnen genauso outgesourct werden, genauso wie der Kundenservice und die Listing-Erstellung.
    Den CEO Daniel Vogler habe ich auch zweimal angeschrieben. Einmal während meines ersten Produktes nachdem hier ewig nichts passiert ist, wo eine Standard Antwort mit Floskeln und Zusicherungen kam und im April nach weiteren 7 Monaten bezüglich meines zweiten Produkt, diese wurde gelesen aber eine Antwort gab es nciht. Es ist aber immer schön zu sehen, wie er in seinen Instagram-Storys sein Leben genießt während ich Idiot dafür bezahle.

    Mittlerweile stehen mein Produkte also seit knapp 3 Wochen in China, Quality Inspection + Nachbesserungen sind abgeschlossen aber ein Versand ist nicht in Sicht. Nach 22 Monaten wird sich bei mir in Eingangs erwähnter Mail unter Lobeshymnen über das Unternehmen für meine Geduld bedankt. So etwas habe ich echt noch nie erlebt.
    Ich bin sehr gespannt, wann mein Listing tatsächlich irgendwann mal online geht und, ob die ganzen Kalkulationen auch nur ansatzweise eintreffen.

    Zusammenfassend kann ich nur jeden hier warnen! Bisher gibt es natürlich noch kein Ergebnis aber ich denke meine Schilderung sollte jedem zu Denken geben. Es wurden gekonnt eventuelle Kosten nicht hervorgehoben und im Endeffekt deutlich mehr Geld als vereinbart benötigt.
    Natürlich trage ich hierfür selber die Schuld, denn ich habe allem zugestimmt und bin wahrscheinlich zu gutgläubig an das Ganze gegangen. Die Zufriedenheitsgarantie ist ein geniales Marketingkonzept und hat mich erfolgreich geblendet. Wenn ich auch nur eine Person hiermit davor bewahren kann wäre ich schon froh.

    Beste Grüße
    Dennis

    1. Hallo Dennis,

      Was du beschreibt kommt mir sehr bekannt vor… Ich habe meinen Senf bereist im letzten Post von Tobias wiedergegeben und muss es hier nicht ausführen.

      Ich zweifle sehr ob es überhaupt zufriedene Kunden gibt, denn die Leute, die ich bis dato also „success manager“ hatte, konnten nur erfolgreich Nachrichten aus irgendwelchen Chats mit ihren Sourcing/Design/Produkt Kollegen an mich weiterleiten. Jede weitere Frage auf die Inhalte musst erst mal wieder zurückgespielt werden, bis wieder eine Antwort kommt.

      Und es ist nicht das erste Mal dass AMACOA ihre Rezensionen selbst schreibt.

  3. Echt jetzt? Kommentar gelöscht?

    Spricht ja für die Transparenz deines Blogs und der Deal mit AMZ-Scale scheint sich zu lohnen…

    1. Hi Dennis, nein. Wie du nach der Absendung deines Kommentars gesehen habe dürftest, muss ich Kommentare erst manuell freigeben. Dies tue ich normalerweise Samstags, oder wenn ich es schaffe, auch zwischendurch. Dein Kommentar, den du um 17:41 geschrieben hast und der sehr lang ist (danke dafür), konnte ich leider innerhalb der letzten knapp zwei Stunden erst jetzt überfliegen. Daher ist auch die Freigabe “erst jetzt” erfolgt.

      Vielen Dank für dein Verständnis dafür, dass ich noch einen Vollzeitjob und auch sonst ein Leben habe und nicht instant jeden Kommentar freigeben kann.

      Beste Grüße
      Tobias

    2. Hallo Dennis,

      Danke für dein Feedback.
      Das sollte so nicht sein und werde ich mir direkt anschauen.

      Bitte kontaktiere mich hierzu einmal.

      Danke dir,

      Lars

      [email protected]

      1. Hallo Dennis,

        Noch ein Nachtrag.
        Dein Hinweis zu der Garantie ist nicht zutreffend, wir begleiten und betreuen jedes Projekt bis zum Return. Hier beziehen wir auch diese Kosten mit ein.

        Daniel ist nicht mehr CEO der Amacoa GmbH.
        Aber melde dich gern direkt bei mir und ich bin mir sicher, dass wir hier direkt Lösungen finden, wenn deine Erfahrjngen so negativ waren, was scheinbar bei über 200 zufriedenen Kunden passiert ist.
        Sehr gern möchte ich das Feedback direkt umsetzen kind Verhindern, dass es solche Probleme wider geben kann.
        Daran arbeiten wir jeden Tag.

        Danke dir

      2. Hi Tobias, ich war etwas in Rage durch die ganze Situation. Versteh ich natürlich vollkommen!
        Tut mir sehr Leid dich so angegangen zu haben. Danke für die Veröffentlichung des Kommentars.

        1. Hi Lars,

          wenn das mit der Garantie nicht zutrifft widerspiegelt das leider meine Aussage bezüglich der nicht vorhandenen Kompetenz der Kontaktpersonen.
          Ich habe mir hier nämlich explizit auflisten lassen, welche Kosten durch die Garantie abgedeckt werden. Dafaufhin habe ich noch einmal nachgehakt und folgende Antwort bekommen „ Der Rohertrag II bezieht sich nur auf die Warenbezugskosten ohne Marketingkosten, da hast du recht! Die Profitmarge ist bei Launch nicht hoch, da erst das Produkt in den Markt implementiert werden muss. “

          Also was stimmt nun?

  4. Hallo Dennis,

    vielen Dank für deinen ausführlichen Kommentar.

    Ich habe nahezu dasselbe erlebt: viele Versprechungen, Präsentationen, neue Ansprechpartner, Produkttausch, Intransparenz, …

    Ich habe Ende 2020 mit AMZScale angefangen und heute sind die Sourcing-Agenten noch auf der Suche nach einem passenden Hersteller für die Produktidee (nach mehreren Produktwechseln).

    Ich bin auch richtig verärgert über den Fortschritt und bin nach der bisherigen Zusammenarbeit wenig davon überzeugt, dass die Zufriedenheitsgarantie am Ende des Tages etwas Wert ist – habe es aber noch nicht darauf ankommen lassen.

    Viele Grüße

    MOE

    1. Hallo Dennis,
      Hallo MOE,

      Willkommen im Club der Verärgerten!

      Ich will ja gar nicht groß hier meinen Senf dazu schreiben. Ich kann beide Kommentare von (Dennis und MOE) zu 100 % bestätigen, da es bei mir genau so läuft.

      Seit fast 21 Monaten kein Produkt keine Antwort seit Wochen usw.

      Lars will mit seinem Post hier nur gute Laune verbreiten das noch neue Kunden in das System einsteigen.

      Es ist in dieser Firma keiner imstande für uns (Kunden die seit fast 2 Jahren auf ein Produkt warten) kurzfristig eine Hilfe anzubieten.

      Lg. Wolfgang

      1. Hallo Wolfgang,

        Mein Ziel ist auf keinen Fall gute Laune zu verbreiten, sondern für unsere Kunden gute Ergebnisse zu erzielen.
        Das ist unser Anspruch und das erreichen wir auch in den meisten Fällen.
        Aber scheinbar, wie ich deinem Kommentar entnehmen muss, nicht in jedem Fall.
        Aber sehr gern schaue ich mir deinen Fall an und wir finden für auch eine Lösung für einen gemeinsamen Weg.
        Bitte schreib mir hierzu doch kurz [email protected]

    2. Hallo Moe,

      Bitte schreibe mir doch kurz.
      Die Garantie ist etwas Wert und dazu hat mit Dennis auch bereits ein Austausch stattgefunden und hier gab es ein Missverständnis.

      Danke dir,

      Lars

  5. Hallo zusammen,
    ich schließe mich all meinen Vorredner an und gehöre ebenfalls zu den frustrierten Kunden.

    Seit gut 1 1/2 Jahren warte ich auf mein Produkt.
    Zuerst wurde mir ein Produkt vorgestellt, welches nach gut 6 Monaten als nicht mehr lukrativ eingestampft wurde. Danach passierte ein paar Wochen nichts. Erst auf deutliche Nachfrage wurde mir ein neues Produkt vorgestellt.
    Die Produktion des Produktes soll bereits vor Monaten erfolgt sein und nach Aussage meiner Beraterin stehe es vor der Verschiffung. Leider war dies bereits Anfang diesen Jahres. Bis heute ist kein Produkt in Sicht.
    Inzwischen spricht man von einer internen Umstrukturierung.

    Grundsätzlich bin ich ein geduldiger Mensch, aber meine Geduldsgrenze ist erreicht.

    In meiner Verzweiflung habe ich Herrn Lübbe ebenfalls angeschrieben, aber leider habe ich keine Reaktion erhalten.
    Inzwischen möchte ich das ganze Verfahren nur noch zu einem Ende bringen.
    Von diversen anderen FBA-Gründern habe ich erfahren, dass diese in der gleichen Zeit zwei oder mehr Produkte auf den Markt gebracht haben.

    Das es in einem Prozess zu Verzögerungen kommen kann ist mir bewusst, aber mir fehlt hier die Transparenz und das Entgegenkommen des Unternehmens.

    Ich freue mich auf weitere Erfahrungsberichte.

    Beste Grüße
    Dennis M.

    1. Hi Dennis, vielen Dank für deinen Erfahrungsbericht. Der ist sehr wertvoll. Schade zu hören, dass es bei dir absolut nicht zu laufen scheint. Ich bitte Lars auch nochmal, dass er sich bei dir meldet.

      Beste Grüße
      Tobias

    2. Hallo Dennis,

      leider war deine Email im Spam Ordner.

      Ich schaue es mir direkt an und melde mich bei dir. Ich bin mir sicher, dass wir es noch gemeinsam erfolgreichen machen können.

      Danke dir,

      Lars

  6. Grüße euch,

    mein Feedback geht ihn die gleiche Richtung wie meiner Vorredner. Bei mir sind es bereits 14 Monate die ich warte und die Produkte sind noch nicht auf dem Markt. Neben den üblich beschriebenen Schwierigkeiten in der Kommunikation, dass keine Anfrage direkt beantwortet werden kann, alles weitergeleitet wird und erst nach Wochen eine Antwort kommt, habe ich noch einen besonderen Schmankerl erwischt. Mein erstes Produkt ist nach immerhin 12 Monaten Produktionsreif gewesen, ABER aufgrund einer internen Umstellung in ihrer Finanzbuchhaltung, können Sie momentan den von mir bestellten Warenfinanzierer nicht bezahlen. Also meine Ware kann nicht produziert werden, weil sie es in vier Monaten nicht geschafft haben die Anzahlung zu leisten. Auf meine Anfrage ob ich von dem Warenfinanzierungsvertrag zurücktreten und die Ware selbst bezahlen kann, kam in vier Wochen noch keine Antwort.
    Es mag ja sein, dass es zufriedene Kunden gibt. Es mag auch sein, dass am Ende doch etwas herauskommt. Aber das was Sie vorgeben zu können, scheinen sie nicht zu beherrschen. Bzw. haben sie kein Gespür wie man mit uns als Kunden und Geschäftspartnern umgehen sollte. Ich kann auch nur jeden davon abraten. Es dauert länger aus vorgeben, es kostet mehr als vorgerechnet, die zusätzlichen Kosten werden nicht transparent kommuniziert und die Kommunikation ist ineffizient. Da gibt es besser am Markt.

    1. Hi Simon, danke für deinen Erfahrungsbericht. Wirklich extrem ärgerlich, dass es bei dir auch nicht läuft.

      Wie machst du weiter?

      Viele Grüße
      Tobias

    2. Hallo Simon,

      melde dich bitte einmal bei mir.
      Es wirkt so, als ob hier ein Kommunikationsproblem des Kollegen vorliegt, welches sich direkt lösen lässt und wo ich gern kurz Insights haben würde, damit sich das nicht wiederholt.

      Danke dir,

      Lars

  7. Ich bin jetzt gut ein halbes Jahr dabei und eigentlich sollte das Produkt nun nach einigen Verzögerungen endlich in die Produktion gehen. Ich hatte seinerzeit mich dazu entschieden den Capital as a Service Vertrag mit AMACOA zu unterschreiben um den eigenen Kapitaleinsatz gering zu halten.

    Jetzt, nach einem halben Jahr und kurz vor Start, bekommen wir dann eine email von Amz, das die Finanzierung über das Capital as a Service nicht mehr geht bzw sich mindestens ein halbes Jahr verzögern würde und wir besser weiteres eigenes Kapital einsetzen sollten, wenn wir nicht so lange warten wollen.
    Begründung: der Investor braucht noch Zeit sein Invest in AMACOA zu prüfen.

    Mir scheint, das die ganze Eigenwerbung von AMZ über das erfolgreiche an Bord holen eines Investors zu frühe Freude seitens AMACOA war. Vermittelt wurde immer ein anderes Bild – jetzt so kurzfristig das offenzulegen ist unseriös!
    Warum einer der Geschäftsführer gerade erst wirklich von Bord gegangen ist, wäre vor diesem Hintergrund auch interessant. Die Erklärung das es gesundheitliche Gründe habe ist die offizielle Kommunikationslinie.
    Meine Anfragen nach einem veröffentlichtem Jahresabschluss wurde mir vor einem halben Jahr abgelehnt mit dem Hinweis, das zeitnah die Veröffentlichung im Bundesanzeiger folgen würde. Das ist bis heute nicht passiert.
    Das alles zusammengenommen lässt mich befürchten, dass es um AMACOA nicht gut bestellt ist.

    Es wird sich nicht wirklich an den CaaS Vertrag bzw. das besprochene gehalten.
    Mein Vorschuss-Vertrauen in AMACOA ist verbraucht.
    Ich werde meine Möglichkeiten prüfen lassen und hoffe irgendwo aber immer noch mit dem Produkt und AMACOA an den Markt zu kommen und wenigstens etwas die Verluste zu begrenzen. Diese Hoffnung ist allerdings gering und ich ärgere mich sehr über mich selbst, das ich damals aus dem Bauch heraus unterschrieben hatte obwohl mein Kopf mir sagte es zu lassen.

    1. Hi,

      danke für deinen Hinweis und Kommentar. Also ich ist es scheinbar zu einer unverständlichen Kommunikation unsererseits gekommen.
      Das Angebot des Capital as a Service wird von der SCALE UP Commerce einem Partnerangebot unterbreitet und dieses wird hierzu mit Kapital von Kapitalinvestoren (Banken, Kreditinstituten) versorgt. Hier ist der SCALE UP Commerce durch die Ukraine Krise ein Partner verloren gegangen und zudem haben die bestehenden Partner Ihre Regelung angepasst, indem Sie teilweise neuen Unternehmen (Neugründungen) kein Kapital mehr geben wollen. Hier arbeitet die SCALE UP Commerce aber schon an der Gewinnung neuer Partner. Das hat aber mit dem Invest in die AMACOA nichts zu tun und ist davon völlig unabhängig.
      Die AMACOA hat das Invest der Kapitalgeber ganz normal bekommen und dieses eingesetzt und wird es weiter einsetzen, um eine Vielzahl von Optimierungen und Verbesserungen für die Kunden umzusetzen. Es sind z.B. Rahmenverträge durch garantierte Abnahmen der AMACOA jetzt erfolgreich umgesetzt (senkt die Transportkosten um bis zu 25%, etc.).
      Zudem wird es ein spezielles Projektmanagement und Kommunikationstools geben, etc.

      Melde dich aber gern einmal bei mir und wir können schauen, ob wir ggf. andere Optionen und Möglichkeiten bei einem dritten Partner haben.

      Viele Grüße,

      Lars

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