6 Vorteile einer Immobilie als Investition gegenüber Aktien und ETFs

In diesem Artikel nenne ich dir sechs Vorteile, die die Investition in eine Immobilie gegenüber Investments in Aktien, ETFs und sonstige Anlageprodukte aufweist.

Immobilien-Vorteile in Kurzform

  1. Unabhängigkeit von Banken und Finanzdienstleistern
  2. Physisches Anlageobjekt
  3. Sparraten werden von anderen bezahlt
  4. Hoher Hebel durch Kreditfinanzierung
  5. Monatlicher Cashflow
  6. Steuern sparen

1. Unabhängigkeit von Banken und Finanzdienstleistern

Selbst wenn Banken und Finanzdienstleister ausfallen und die Wirtschaft komplett gegen die Wand fährt: Die eigene Immobilie ist noch immer verfügbar.

Ob die eigene Immobilie im Falle eines Falles wirklich so sicher ist, kann man nie wissen. In der subjektiven Wahrnehmung ist es jedoch viel wahrscheinlicher, dass Bankkonten und Bargeldreserven eingefroren werden, als dass einem das Haus genommen wird.

In eine ähnliche Kategorie fällt das zweite Argument.

2. Immobilien kann man anfassen.

Im Vergleich zu abstrakten ETFs oder Aktien, unter denen sich viele Menschen nichts Konkretes vorstellen können, sind Immobilien sehr konkret.

Wenn man eine Immobilie besitzt, hat man etwas greifbares, etwas handfestes. Aktien und ETFs sind hingegen eher virtuell, weit weg und eigentlich nur die Zahl in einem Depot.

Zugegeben: Dieses Argument ist ebenfalls subjektiv und emotional begründet. Dennoch tendieren Menschen eher dazu, sich mehr um etwas Konkretes als um etwas Abstraktes zu kümmern.

Dies kann bedeuten, dass sich ein Immobilienbesitzer mehr um sein Investment kümmert als ein vergleichbarer Aktienbesitzer, der zeitweise sein Depot aus dem Auge verliert.

3. Sparraten werden von anderen bezahlt

Wenn man eine Immobilie zwecks Vermietung kauft und dafür einen Kredit aufnimmt, werden die Kreditraten von den Mietern getragen. Monat für Monat wird somit der Kredit abbezahlt und quasi eine Art Sparrate von den Mietern bezahlt.

Auch unter Diversifikationsaspekten ist das ganz sinnvoll. Wenn du deinen Job verlierst, ist der Kredit davon zunächst nicht betroffen, da er weiterhin von den Mietern abbezahlt wird. Wenn ein Mieter ausfällt, kannst du zur Not einen Teil deines Einkommens für die Tilgung einsetzen. Erst wenn beides zeitgleich passiert, sieht es nicht mehr so gut aus.

4. Hebelwirkung durch Kreditfinanzierung

Wenn man es richtig anstellt, kann man mit Immobilien relativ schnell relativ wohlhabend werden. Dies liegt zum Einen daran, dass andere die Kreditraten bezahlen und man sein Einkommen nach wie vor anders anlegen kann.

Zum Anderen hat man durch die Aufnahme eines Kredits aber einen sehr großen Hebel. Wenn man nur 10% des Kaufpreises als Eigenkapital einsetzen muss, kann man beispielsweise mit 50.000€ eine Immobilie im Wert von 500.000€ kaufen.

Wenn man den Kredit nicht selber abbezahlen muss, kann man dieses Spiel bereits nach wenigen Jahren wiederholen. Nach 25 oder 30 Jahren besitzt man dann zwei Immobilien im Wert von je 500.000€. Man selber hat aber „nur“ 100.000€ eingesetzt.

Die Immobilien kann man dann entweder verkaufen oder man nutzt Vorteil Nummer 5 aus.

5. Monatlicher Cashflow

Spätestens, wenn der Kredit abbezahlt ist, fließen die monatlichen Mieten abzüglich Steuern direkt in die Tasche des Vermieters.

Bei Aktien und ETFs kann man zwar auch regelmäßig Dividenden erhalten, diese kommen in der Regel aber nicht so schön gleichmäßig Monat für Monat.

Im Alter erhält man dann eine schöne monatliche Zusatzrente. Bei der obigen Immobilie können das schon mal 2000€ im Monat sein. Das anfängliche Eigenkapital von 50.000€ hat man damit bereits nach fünf Jahren raus.

6. Steuern sparen

Wenn man eine Immobilie zwecks Vermietung besitzt und nicht selbst in ihr wohnt, ergeben sich steuerliche Vorteile.

Aufwände, die dem Erhalt oder der Wertsteigerung der Immobilie dienen, können steuerlich vom Einkommen, also von Mieten oder auch vom Gehalt, abgesetzt werden.

Bei Aktien und ETFs hat man diesen Vorteil nicht. Wenn man beispielsweise in ETFs investiert, kann man diese Investition nicht mit den gezahlten Dividenden und den Gewinnen aus Aktienverkäufen verrechnen.

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