Sparquote August und September 2016

Nachdem der monatliche Sparquoten-Bericht für August meiner Sommerpause und meinem Urlaub zum Opfer fiel, fasse ich die Monate August und September nun in einem konsolidierten Bericht über meine Sparquote zusammen.

Kurzfristige Rücklagen

Allgemein war dieser Zeitraum sehr zehrend für meine kurzfristigen Rücklagen. Im Monat September habe ich mehr ausgegeben, als ich in August und September zurücklegen konnte. Die Gründe dafür waren zum einen der Urlaub: Tauchen, Essen gehen für zwei Personen und sonstige Ausflüge kosten dann schon einiges. Darüber hinaus bin ich auch nach dem Urlaub überdurchschnittlich viel (vor allem mit Kollegen) auswärts essen gegangen.

Rückblickend kann ich dazu sagen: Es war gut, aber ich möchte es nicht zur Gewohnheit werden lassen. Neben dem oben genannten Luxus fiel aber auch die Fahrrad-Reperatur (ich habe mich gegen einen Neukauf entschieden) mit fast 250€ in den September. Summa summarum beläuft sich das Minus in diesen beiden Monaten damit auf -12,20€.

Das ist nicht viel, allerdings muss man dabei wissen, dass ich fast alle unregelmäßigen Einnahmen sowie den Überschuss am Monatsende nicht für den langfristigen Vermögensaufbau sondern für die Kompensation der Ausgaben genutzt habe. Sonst wäre das Minus noch deutlich größer.

Langfristige Rücklagen

Meine Sparquote habe ich natürlich nicht angefasst. Somit beläuft sich die Sparquote für den langfristigen Vermögensaufbau im Mittel noch immer auf 63,64% meiner Einnahmen.

Aufgesplittet auf die verschiedenen Kategorien sieht das wie folgt aus:

Wie man sieht, erfahren meine P2P-Kredit-Konten aktuell regen Zulauf. Bei Viventor und Twino bin ich noch in der „Ansparphase“ und daher fließt alles, was auf dem Tagesgeldkonto „zu viel“ ist, direkt an diese beiden Plattformen.

Fazit und Ausblick

Ich bin froh, dass ich trotz gestiegener Ausgaben meine langfristigen Rücklagen nicht anfassen musste. Noch habe ich einen ausreichend großen Puffer für kurzfristige Ausgaben, den ich allerdings auch brauchen werde.

Im Winter steht eine längere und weitere Reise an, die natürlich auch einiges kosten wird. Daher werde ich bis dahin besonders sparsam leben und den Anteil für das kurzfristige Sparen erhöhen.

Bis April habe ich fast alles, was am Ende des Monats noch übrig war, für den langfristigen Vermögensaufbau zurückgelegt. Das habe ich mittlerweile geändert: Nun fließt dieser Teil im Wesentlichen in den kurzfristigen Sparstrumpf.

Solange ich den langfristigen Sparstrumpf noch mit über 60% besparen kann, ist das für mich okay.

Im Oktober wird der P2P-Anteil wahrscheinlich wieder sinken, da mein Tagesgeld-Anteil durch den Kauf von Walt Disney zurückgegangen ist.

Und wie läuft es mit dem Sparen bei Dir?

3 Comments

  1. Hallo,

    ich bin im September auch urlaubsbedingt mit der Sparquote unterdurchschnittlich gewesen. Die Disziplin, Tagesgeld aufzustocken und so eine Liquiditätsreserve aufzubauen habe ich nicht. Ich muss eher aufpassen, dass ich noch bei dem ca. 6-fachen meiner Monatsausgaben bleibe auf dem Tagesgeldkonto 😀

    Vielleicht sollte ich das Sparen und Investieren auch strategischer angehen. Im Moment mache ich vieles nach Gefühl.

    Schöne Grüße

    Tanja

    1. Hallo Tanja,
      jeder so, wie er mag. 😉

      Ich kann aber sehr empfehlen, die Einnahmen und Ausgaben z.B. mit der App „Mein Budget“ zu tracken. Dann weiß man immerhin genau, wieviel Budget man im Monat noch über hat und wohin das ganze Geld geflossen ist. Dann kann man schon mal schauen, wo es noch Sparpotential gibt. Es lohnt sich auch, mal alle Fixkosten (Handyvertrag, Versicherungen, Miete, …) aufzulisten und gezielt bei der teuersten Position nach Optimierungspotential zu suchen (und dann bei der zweitteuersten und so weiter). Im nächsten Schritt würde ich versuchen, einen großen Teil von dem, was über ist, am Anfang des Monats aufs Tagesgeldkonto zu überweisen.

      Bei mir gehen ca. 64% meines Gehalts direkt am 1. des Monats aufs Tagesgeldkonto und werden in der „Mein Budget“-App als Ausgabe verbucht. Dann komme ich garnicht erst in Versuchung. Übrigens war es bei mir am Anfang deutlich weniger (unter 30%), aber durch Einsparungen bei den Fixkosten und einen bewussteren Konsum konnte ich das ausbauen.

      Viele Grüße
      der Finanzfisch

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