Monatsretrospektive Dezember 2019

Nun ist das Jahr 2019 endgültig vorbei. Und während ich schon fleißig am Jahresrückblick 2019 und natürlich auch einem Ausblick auf 2020 arbeite möchte ich dir meine Retrospektive für den zwölften Monat nicht vorenthalten.

Der Dezember war für mich so etwas wie ein krönender Abschluss des Jahres. Ende November sind wir in Recife in Brasilien angekommen wo ich mit Dominik von Finanziell frei mit 30 und seinem Vater noch 10 Tage lang Co-Living and Co-Working gemacht habe.

Dieses Setup war wahnsinnig gut für meine Motivation und Produktivität und ich habe sowohl für den Blog als auch in anderen Projekten riesige Fortschritte erzielt. Eines meiner Top-Learnings aus dieser Zeit ist, dass ich mir auch im nächsten Jahr gezielt ein Umfeld schaffen werde, welches zum Schaffen, Produzieren und Wachsen einlädt.

Im Anschluss an das Co-Living bin ich nach Porto de Galinhas umgezogen, einem kleinen touristischen Dorf etwas südlich von Recife. Auch hier war ich dank der Motivation von der Cruise und dem schönen Wetter weiterhin sehr produktiv und habe dennoch die schöne Umgebung, die fantastische Natur und das großartige Wetter genossen.

In dieser Umgebung habe ich mich trotz 10-12 Stunden Arbeit pro Tag fast wie im Urlaub gefühlt.

Arbeiten mit Zeitverschiebung

Eine meiner größten Fragen war, wie das Arbeiten im Team klappt, wenn ich in einer anderen Zeitzone bin. Immerhin war ich in Recife vier Stunden hinter der deutschen Zeit.

Wunderbare Natur und traumhaftes Wetter in fußläufiger Nähe.

Im Endeffekt war das aber überhaupt kein Problem. Zum einen wäre es durchaus okay gewesen, wenn wir nur vier Stunden Überlapp gehabt hätten, ich also erst zwischen 11 und 13 Uhr deutscher Zeit angefangen hätte.

Zum Anderen habe ich mir einfach angewöhnt, noch früher, nämlich um 4:00 Uhr morgens aufzustehen und spätestens um 4:30 am Rechner zu sitzen. Das hatte den Vorteil, dass ich mit dem Job bereits mittags durch war und mehr oder weniger acht Stunden gemeinsam mit meinen Kollegen hatte.

Einziger Nachteil an dieser Verschiebung war, dass ich meine Morgenroutine mit Sport und Meditation kurzerhand gestrichen habe. Das ist auf Dauer nicht so gut und hat sich insbesondere zum Ende hin in der Figur bemerkbar gemacht, zumal das Essen sehr gut und reichhaltig war.

Mein Arbeitsplatz für „nach der Arbeit“ 😀

Ich habe mal wieder gemerkt, dass mir eine Zeitzone vor der deutschen Zeit deutlich besser gefällt, da ich dann morgens mehr Zeit für mich bzw. eigene Projekte habe bevor ich den Drang verspüre, mich in der Firma einzuloggen.

Weihnachten

Am 22.12. habe ich mich dann auf den Weg nach Deutschland gemacht, wo einige Familienfeste und auch ein Wiedersehen mit einigen Freunden anstand. Einen achtstündigen Aufenthalt in Lissabon habe ich mit einem Treffen mit einem Kollegen verknüpft, der in der Region lebt.

Da ich nur fünf Tage in Deutschland war, wurde diese Zeit ziemlich voll gepackt.

Sport und Ernährung waren in dieser Zeit definitiv eine Katastrophe, so dass ich froh bin, jetzt wieder zurück zu meiner alten Routine kehren zu können. Ab dem 29.12. bin ich erst mal wieder in Sofia, Bulgarien und somit eine Stunde vor der deutschen Zeit.

Rückblick auf Dezember 2019

Finanzen

Obwohl es sich in Brasilien insgesamt sehr günstig leben lässt, habe ich im Dezember relativ viel Geld ausgegeben. Zum Einen bin ich relativ häufig auswärts essen gegangen und zum Anderen gab es durch Weihnachten und die bevorstehende Husky-Schlitten-Tour im Januar auch einige Sonderausgaben.

Daher fällt meine Sparquote für Dezember niedriger aus, als geplant.

Sparquote

Langfristig habe ich nur 43,48% meines Einkommens zurückgelegt. Dafür habe ich allerdings kurzfristig trotz hoher Ausgaben für Trips und Abenteuer noch 15,34% zurückgelegt und komme somit auf eine Sparquote von insgesamt 58,82%.

Das ist weder schlecht noch rekordverdächtig für mich. Wie du aber sehen kannst, baue ich derzeit meine kurzfristige Rücklage verstärkt weiter aus, da ich mich hier angesichts meiner Pläne für 2020 mit etwas mehr Spielraum deutlich wohler fühle.

Aktienkauf

Im Dezember habe ich mal wieder eine Aktie gekauft. Dieses mal viel meine Wahl auf Itochu, eine japanische Unternehmensgruppe, die so ziemlich alles macht: Von Textilien über Maschinen im Energie- und Gesundheitssektor bis hin zu Lebensmitteln und Lebensmittelverarbeitung ist so ziemlich alles dabei. Laut Aktienfinder schüttet das Unternehmen weniger als etwa 25% seiner Gewinne in einer halbjährlichen Dividende aus.

Bezogen auf meinen Einstiegskurs von 2.471,50 JPY ergibt das bei einer voraussichtlichen Jahresdividende von 85 JPY eine Rendite von 3,44%. Außerdem läuft derzeit ein Aktienrückkaufprogramm, welches den Wert meiner Investition ebenfalls steigern wird.

Am 05.12.2019 habe ich 100 Anteile gekauft.

Gesundheit

Ich habe es bereits erwähnt: Zwar habe ich abends ab und zu Sport gemacht, allerdings deutlich weniger als sonst. Durch den geänderten Tagesablauf und das hohe Arbeitspensum im Dezember ist dieser Bereich viel zu kurz gekommen.

Kulinarisch hat Brasilien auch einiges zu bieten und die vielen Weihnachtsfeste im Anschluss waren auch nicht gerade gut für die Gesundheit.

Persönlichkeit

Auch nach der Nomad Cruise hat sich im Bereich “Persönliches Wachstum” oder “Persönlichkeitsentwicklung” einiges getan. Zum Einen merke ich ohnehin, dass neue Orte und Umgebungen bei mir immer einen regelrechten Wachstumsschub auslösen.

Hier kommt man ganz zwangsläufig regelmäßig aus der Komfortzone. Oder hast Du schon mal einem Friseur via Google Übersetzer geschildert, wie du gerne deine Haare hättest? 😉 … und nein, es gibt keine Fotos (hoffe ich).

Traumhafte Sonnenuntergänge waren in Porto de Galinhas und auch in Recife an der Tagesordnung.

Neben diesen und anderen Abenteuern habe ich zum Einen nach wie vor viel Kontakt zu Menschen von der Nomad Cruise gehabt und mir zum Anderen Zeit für einen Jahresrückblick und die Zielsetzung für 2020 genommen. Hierzu mehr in einem zukünftigen Artikel.

Blog

Durch den Adventskalender auf Instagram und einige Blogartikel ist die Zahl meiner Follower in diesem Monat auf fast 450 angestiegen. Damit verfehle ich leider mein Jahresziel von 500 um 10%. Das nehme ich zum Anlass, nochmal mehr über Instagram zu lernen, um 2020 hier noch mehr Reichweite zu bekommen.

Mit den Besucherzahlen meines Blogs bin ich hingegen sehr zufrieden. Mein Jahresziel von durchschnittlich 12.500 Besucher(innen)/Monat habe ich längst erreicht und der Trend ist positiv.

Für 2020 wird es in diesem Bereich neue Ziele geben, da ich gerne noch mehr Menschen an das Thema Finanzbildung heranführen möchte.

Aufruf zu Gastartikeln

Im meiner Retrospektive für November habe ich einen Aufruf gestartet um Gastautoren für meinen Blog zu finden. Das Feedback war überwältigend, so dass du dich im neuen Jahr auch über ein paar spannende Gastartikel freuen kannst.

Ausblick auf Januar 2020

Im Januar wird es zum Einen natürlich meinen Jahresrückblick für 2019 und einen Ausblick auf 2020 geben. Neues Jahr, neue Ziele.

Außerdem möchte ich mir Gedanken machen, wo ich ab Februar sein will. Ab dann sind weder Reisen noch Unterkünfte gebucht und ich möchte im Januar Klarheit darüber gewinnen, was für mich dann der richtige Ort ist. Im Januar geht es ersteinmal von Sofia nach Rom nach Zürich, von wo aus es nach einer Woche nach Oslo und letztendlich in ein Kaff in Schweden geht, wo ich mit einer Schwester eine zweitägige Hundeschlittentour machen werde. Das Jahr 2020 fängt also gleich mit dem Besuch von fünf Ländern und dem Abhaken eines Bucketlist-Eintrages an.

Darüber hinaus arbeite ich ab Januar nur noch an drei Tagen die Woche in Festanstellung und werde mich verstärkt auf diesen Blog und andere Projekte stürzen. Hierzu wird es im Ausblick 2020 weitere Informationen geben.

Der Januar wird traditionell der Monat sein, indem ich das Jahr 2019 abschließe, Unterlagen für die Steuererklärung sammle, sofern verfügbar und die nächsten Schritte in meinen Unternehmungen plane.

Außerdem steht für Anfang 2020 an, mir mal einen guten Steuerberater zu suchen, da ich mich in diesem Jahr mehr auf die Dinge konzentrieren möchte, die ich gut kann und die mir Spaß machen. Steuern gehören weder in die eine noch die andere Kategorie. Empfehlungen sind gerne gesehen! 🙂

Darüber hinaus probiere ich ab Januar auch die Zusammenarbeit mit einer virtuellen Assistenten aus, um eben jene Aufgaben abzugeben, die mir weniger Spaß machen und nicht der Kern meiner Projekte sind.

Gastartikel zu vergeben 😉

Nachdem der Aufruf für Gastartikel im November so gut geklappt hat, möchte ich jetzt den Spieß einmal umdrehen. 😀

Wenn du einen Blog hast und auf der Suche nach Gastartikeln zum Thema Finanzen, Reisen oder digitales Nomadentum bist, schreib mich gerne an. Velleicht passt es ja und wir können eine Gastartikel-Partnerschaft eingehen. 🙂

Fazit

Der Dezember war der Wahnsinn. Erst habe ich gearbeitet wie bekloppt und mich trotzdem wie im Urlaub gefühlt und dann habe ich in fünf Tagen in Deutschland gefühlt das übliche Dezember-Programm in komprimierter Form nachgeholt.

Insgesamt habe ich das Gefühl, als wäre in diesem Monat ein ganzes Jahr vergangen und als ob ein Tag eine ganze Woche wäre. Damit war der zwölfte Monat einer der vollsten aber auch interessantesten Monate des Jahres.

Finanziell und gesundheitlich bin ich ehrlicherweise etwas über die Stränge geschlagen. Hier, insbesondere was Ernährung und Fitness angeht, habe ich nach der Weihnachtszeit bereits korrigierend eingegriffen und werde auch im neuen Jahr wieder zurück zu den alten und gesunden Gewohnheiten finden.

Wie hast Du Weihnachten und den Jahreswechsel verlebt? Was sind deine Ziele für 2020?

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