Retrospektive September 2018

Im September hatte ich nur wenig Zeit für Routine, da im Prinzip jede Woche und teilweise sogar jeder Tag anders ablief. Die ersten zwei Wochen war ich beruflich in Kiel, danach für eine gute Woche bei meiner Freundin südlich von Stuttgart. Zum Ende des Monats habe ich Urlaub gehabt und auf das Haus und die Hunde meiner Mutter aufgepasst. Meine eigene Wohnung habe ich im September nur an drei oder vier Tagen kurz zu Gesicht bekommen.

Somit wurde es zwar nie langweilig, allerdings bin ich daran gescheitert, in meine üblichen Tages- und Sportroutinen zu kommen. Hier habe ich definitiv noch Verbesserungsbedarf. Ständig sich ändernde Tagesabläufe führen bei mir oft dazu, dass ich Sport und Gesundheit vernachlässige.

Und auch für die Finanzen war es ein spannender Monat, da ich natürlich Sonderausgaben hatte und auch meine Reisekosten noch nicht erstattet bekommen habe.

Positiv daran war für mich, dass ich viele Gelegenheiten hatte, meine Komfortzone zu verlassen und etwas Neues auszuprobieren. Insgesamt hat der September meiner Flexibilität vermutlich sehr gut getan und ich konnte damit beginnen, die Freiheiten des Remote-Jobs langsam etwas auszuleben.

Gesundheit, Sport und Fitness

Wie bereits erwähnt war der September gesundheitlich eine glatte Sechs. Wenig Bewegung und dafür leckeres aber ungesundes Essen…

Ich habe es weder geschafft, Laufen noch Schwimmen zu gehen. Dafür habe ich im September immerhin einen Tagesdurchschnitt von knapp 10.000 Schritten erzielt und kleinere Kraftübungen in meinen Tag eingebaut. Das muss aber noch viel mehr werden.

Da ich viel außer Haus gegessen habe, konnte ich mich nicht immer von ungesundem Essen fern halten. Teilweise habe ich es zwar geschafft, mich auf Salat oder Gemüse zu beschränken, an manchen Tagen waren dann aber die Waffeln mit Ahornsirup am Frühstücksbuffet doch zu verlockend.

Im Oktober werde ich ebenfalls wieder mehr Zeit bei meiner Freundin und unterwegs verbringen, allerdings habe ich diesmal bereits einen konkreten Plan, wie Ernährung und Bewegung besser klappen können.

Sparquote und Finanzen

Im September zählten erstmalig auch Tilgung und Cashflow meiner ersten Immobilie zur Sparquote. Außerdem habe ich wieder fleißig Dinge auf eBay versteigert. Zusätzlich habe ich den Sofortbonus für den Stromanbieter-Wechsel erhalten und komplett gespart.

Daher konnte ich insgesamt eine langfristige Sparquote von 65,07% meiner Nettoeinnahmen erzielen. Kurzfristig konnte ich immerhin etwas mehr als 2,5% zur Seite legen.

Mit etwas Glück wird es im nächsten Monat sogar noch etwas besser, da ich einige Reisekosten aus dem September erst dann erstattet kriegen werde und die Erstattung dann vielleicht größtenteils sparen kann.

Der größte Teil der langfristigen Sparquote ist in den Kauf von Fastanal-Aktien geflossen. Der Rest in Kredittilgung, Bausparvertrag und P2P-Investitionen.

Ausblick

In diesem Monat bin ich aller Voraussicht nach wieder viel unterwegs. Zunächst wieder im Süden Deutschlands und spätestens zum comdirect Finanzbarcamp dann wieder im Norden.

Im Oktober werde ich wahrscheinlich weitere Investitionen, vermutlich in Aktien, tätigen. Derzeit bin ich allerdings noch auf der Suche nach den nächsten Kandidaten. Unter anderem stehen Vapiano, WPP PLC und General Mills unter meiner Beobachtung, allerdings bin ich mir bei keinem der Kandidaten wirklich sicher.

Theoretisch hätte ich auch Lust, in weitere Immobilien zu investieren. Da ich derzeit aber viel unterwegs bin, hätte ich schlichtweg gar nicht die Zeit, um mir diese anzusehen.

Im Oktober dürfte noch eine Rückzahlung des alten Stromanbieters sowie ein weiterer Bonus auf mich zu kommen. Darüber hinaus bin ich ab heute privat krankenversichert, weshalb die Versicherung zukünftig von meinem Nettoeinkommen abgehen wird. Dafür wird aber natürlich auch mein Netto höher ausfallen. Dies wird die Sparquote ebenfalls beeinflussen.

Fazit

Mir gefällt die Abwechslung sehr gut. Erstmals konnte ich die Flexibilität des Remote-Jobs so richtig genießen. Allerdings muss ich sehen, dass ich dennoch in meine Routinen rein komme und den Sport nicht vernachlässige. Dies wird eine der größten Herausforderungen in den nächsten zwei Monaten.

Bislang konnte ich aber trotz des vielen auswärtigen Speisens meine Sparquote hoch halten, da ich durch eine Vielzahl an eBay-Verkäufen und die neuen Immobilien-Einnahmen die erhöhten Ausgaben mehr als kompensieren konnte.

Und wie lief es bei dir im September? Was waren deine Highlights? Und vor welchen Herausforderungen stehst du im Oktober?

3 Comments

  1. Sportlich habe ich im September meine Jahresziele erreicht (Laufen 10 km mit 10 km/h und 6 km mit 12 km/h). Waren aber bewußt nicht zu ambitioniert, da ich erst im April mit dem Laufen angefangen habe. Insgesamt war ich etwa 65 km laufend unterwegs.
    Sparquote brechne ich nie ganz genau, sondern schaue mir die monatlichen privaten Ausgaben an und setze sie in Relation zum regulären Einkommen. Da blieben 45 % übrig.
    Bei eBay habe ich auch über 400 EUR eingenommen, aber gesamtheitlich war das eher Verlust, da ich mich von Klamotten, Büchern, Elektroartikeln, die nur Platz brauchen, getrennt habe. In ganz wenigen Fällen hatte ich die Sachen selber mal auf eBay für weniger gekauft.
    Was verkaufst Du so regelmäßig bei eBay ? Ist das ein Business oder auch mehr ausmisten ?

    Gruß Julian

    1. Moin Julian,
      herzlichen Glückwunsch zum Erreichen deiner sportlichen Ziele!

      Bzgl. eBay: ne bei mir ist das auch eher ausmisten. Da mache ich so gesehen auch keinen Gewinn mit. Aber es ist auf jeden Fall besser, das Geld in Aktien investieren zu können, als es in verstäubtem Krempel gebunden zu haben. 😉

      Beste Grüße
      Tobias

  2. Pingback: VAPIANO – ein spekulatives Investment (Aktienanalyse & -kauf) – Der Finanzfisch

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