Sparquote April 2017

Nachdem es im letzten Monat finanziell drunter und drüber ging, sieht es im April deutlich besser aus. Neben meinen normalen Sparaufträgen konnte ich sowohl langfristig als auch kurzfristig etwas zurücklegen.

Dies verdanke ich vor allem dem außergewöhnlich hohen unregelmäßigen Einkommensanteil in diesem Monat. Auf der Ausgaben-Seite standen aber auch einige Sonderausgaben für Hund und Urlaub.

Ein weiterer positiver Effekt war ein, mir von meiner Freundin versehentlich auferlegter, Sparzwang. Sie ist für vier Tage zu ihren Eltern gefahren und hat aus Versehen mein Portmonee mitgenommen. Vier Tage ohne Bargeld, EC- und Kreditkarten: Eine interessante Erfahrung. Zum Glück hatten wir genug im Kühlschrank und notfalls hätte ich ja auch Pizza bestellen können. Aber ich konnte mich beherrschen und habe in dieser Zeit nicht eine müden Cent ausgegeben.

Sparquote gesamt

Insgesamt habe ich 70,55% meines Einkommens in diesem Monat gespart. Dies Zahl unterteilt sich in eine langfristige Sparquote von 63,76% und 6,8% kurzfristige Rücklagen.

Unnötig zu sagen, dass ich damit sehr zufrieden bin. Ich gehe aber davon aus, dass meine Sparquote im nächsten oder spätestens übernächsten Monat auf unter 60% sinken wird, da ich ab Mai nur noch 35 Stunden pro Woche arbeiten werde. Dafür habe ich mehr Zeit für den Hund und andere Dinge und ich glaube, dass das ein guter Tausch ist. 🙂

Langfristige Sparquote

Der Anteil meines Nettoeinkommens, den ich für langfristige Ziele zurücklegen konnte hat im April stolze 63,76% ausgemacht.

Dieser Anteil teilt sich wiederum wie folgt auf:

Kurzfristige Sparquote

Im April konnte ich mal wieder etwas für kurzfristige Ziele wie Urlaub oder defekte Haushaltsgeräte zurücklegen. Allerdings denke ich darüber nach, die Verteilung etwas zu ändern und mehr für kurzfristige Ziele zurückzulegen und etwas weniger für langfristige.

Das warte ich aber erst mal ab und sehe mir an, wie ich im nächsten Monat mit der neuen finanziellen Situation zurecht komme.

Fazit

Der April war für mich in jeder Hinsicht ein sehr guter Monat. Ich konnte ordentlich etwas zurücklegen und habe dennoch echt gut gelebt.

Den Hund könnten wir zwar auch direkt mit Scheinen füttern, da er eine Menge Kosten und Arbeit verursacht, aber dafür bringt er auch eine Menge Spaß und ich bekomme erheblich mehr Bewegung als früher. Daher sehe ich die Fellnase einfach als Ersatz für das Fitnessstudio an. 😉

Sobald sich mein Gehalt aber bei der 35-Stunden-Woche eingependelt hat, wird meine Sparquote zwangsläufig sinken. Das ist aber auch nicht weiter schlimm. Denn obwohl mir die Arbeit Spaß bringt freue ich mich auch darauf, mehr Zeit zur eigenen und flexiblen Verfügung zu haben.

Alternativ könnte ich mich finanziell auch weiter einschränken, aber das will ich derzeit auch nicht. Und solange ich über 50% bleibe, mache ich mir auch nicht wirklich Gedanken.

Und wie lief der April für Dich? Was waren Deine Highlights?

3 Gedanken zu „Sparquote April 2017

  1. Moin,
    eine Sparquote von 70% ist schon echt pervers 🙂
    Respekt! Tolle Leistung.
    Freu dich über deinen Hund und denk nicht über seine Ausgaben nach. Wir hatten mal einen Bernhardiner, mein Vater konnte das Auto nicht mehr in die Garage stellen, weil da nur noch Palettenweise das Trockenfutter gelagert wurde 🙂
    Meinen Umständen geschuldet sehe ich meine aktuelle Sparsituation etwas „entspannter“
    https://hobbyinvestor.de/sparen-mit-kopf-und-verstand/

    Schöne Grüße
    Sebastian

    • Moin Sebastian,
      vielen Dank! Ja wir freuen uns jeden Tag aufs Neue über den Hund. Kosten egal. 😉 Zum Glück frisst sie noch nicht so viel, dass es sich lohnt, das Zeug palettenweise zu kaufen.

      Letztendlich geht es mir beim Sparen ja genau wie Dir nicht um eine möglichst hohe Sparquote um jeden Preis. Ich finde, dass jeder so sparen sollte, dass er sich damit wohl fühlt und glücklich ist. Immer wenn ich mich zwischen „glücklicher sein“ und „höhere Sparquote“ entscheiden muss, wähle ich Ersteres. Siehe z.B. die Entscheidung „35h vs. 40h“. Dennoch freue ich mich natürlich tierisch über eine hohe Sparquote, da diese für mich aussagt, dass ich auch mit „wenig“ glücklich sein kann. Wobei „wenig“ immer in Relation zum Einkommen zu sehen ist. Mittlerweile habe ich eben auch sehr viel Spaß am Sparen und Investieren und bin alleine mit der Vorstellung zufrieden, mir etwas leisten zu können.

      Aber da finde ich Deinen Artikel sehr passend: Jeder ist anders und was für den einen eine gute Sparempfehlung ist, kann für den Anderen vorne und hinten nicht passen. Außerdem muss man es ja auch immer in Relation zu „früher“ sehen. Wenn ich zuvor gar nichts gespart habe, sind 10% schon ein riesiger Fortschritt.

      Beste Grüße
      der Finanzfisch

  2. Hallo Finanzfisch,
    Das Spending Sabattical finde ich schick! Wenn man das institutionalisiert, gelingt einem sicher eine Sondersparleistung auch gegenüber dem bereits automatisierten Sparen auf Festgeldkonten/in Sparplänen, etc.
    Viele Grüße
    FF

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