Sparquote Januar 2017

Auch 2017 dürfen meine monatlichen Sparquoten-Berichte zwecks Selbstdisziplinierung natürlich nicht fehlen. Nachdem der letzte Beitrag 2016 meinem Urlaub und dem Jahresrückblick zum Opfer gefallen ist, gibt es heute mal wieder ein kurzes Update zu meiner Sparquote.

Kurzfristige Rücklagen

In Dezember 2016 und Januar 2017 konnte ich nichts für meine kurzfristigen Ziele zurücklegen. Ganz im Gegenteil: Ich habe sogar ein gutes Stück meiner Rücklage aufgebraucht. Um genau zu sein fast 40%.

Dies ist aber nicht weiter schlimm, da der Urlaub solch ein kurzfristiges Ziel war und ich daher geplant habe, dieses Geld dafür zu verwenden. In den nächsten Monaten werde ich diese Rücklage auch wieder aufbauen.

Zu dieser hohen Zahl (40%) muss ich allerdings sagen, dass diese Rücklage 2016 ohnehin nicht sehr ausgeprägt war, weshalb so ein Urlaub natürlich stärker durchschlägt. In diesem Jahr werde ich versuchen, hier ein höheres Polster aufzubauen.

Langfristige Sparquote

Glücklicherweise haben sich die Bewegungen im kurzfristigen Bereich nicht auf meine langfristige Sparquote ausgewirkt. Meine Daueraufträge blieben davon unbehelligt.

Im Januar betrug meine langfristige Sparquote 61,62% und liegt damit nur knapp unter dem Durchschnitt für 2016.

Bei der Zusammensetzung fällt auf, dass dieses Mal ein relativ hoher Anteil in P2P-Kredite geflossen ist. Der Grund hierfür sind die zwei neuen Plattformen Swaper und Viainvest*, bei denen ich gerade ein P2P-Portfolio aufbaue. Über Viainvest werde ich in den kommenden Tagen ebenfalls berichten. Ich habe daher etwas mehr in P2P-Kredite und etwas weniger in das Tagesgeldkonto gesteckt.

Ansonsten ist aber alles wie immer.

Fazit

Insgesamt sehen die Zahlen ganz gut aus. In 2017 werde ich aber stärker darauf achten, dass meine kurzfristige Rücklage weiter ausgebaut wird ohne dass dies zu Lasten der langfristigen Rücklage geht. Die Sparquote wird zwar möglicherweise sinken, der Absolutbetrag bleibt jedoch gleich oder wächst sogar.

Auch in 2017 stehen einige Dinge an, welche die kurzfristige Rücklage belasten werden: Mindestens ein Urlaub, vielleicht ein neues Fahrrad oder ein Umzug. Das alles kostet Geld und soll möglichst nicht die langfristige Rücklage torpedieren.

Daher erwarte ich für 2017, dass ich neben dem automatischen Sparen kaum etwas langfristig zurücklegen werde, um mehr Spielraum auf kurze Sicht zu haben.

Und wie läuft es bei Dir? Was sind Deine Sparziele für 2017?

6 Comments

  1. Moin,
    bei Swaper bin ich inzwischen auch eingestiegen. Läuft bisher tadellos!
    Gibt es schon Tendenzen wohin der Urlaub gehen könnte?
    Ich habe übrigens ein extra Urlaubskonto, wo jeden Monat ein bestimmter Betrag hingeht.
    Gruß
    Vincent

    1. Moin Vincent,
      schau Dir auch mal VIAINVEST an. 😉 Gefällt mir aktuell sogar noch etwas besser.

      Ja, es wird wahrscheinlich Ende Juni mit dem Fahrrad durch die Provence gehen für etwa zwei Wochen. So ein Urlaubskonto ist wahrscheinlich eine gute Idee, sollte ich mir auch mal zulegen.

      Viele Grüße
      der Finanzfisch

  2. Hallo Tobias,

    ja das ist denke ich das Typische Anleger Bild.
    Ein Notgroschen kommt aufs Tagesgeldkonto(meist 3-4 Monatsgehälter)
    Den Rest haue ich in ETFs

    Von P2P Sachen lass ich aktuell noch die Finger.
    Mir ist aktuell wichtiger, die monatliche Sparquote die ich mir gesetzt habe(12% vom Bruttolohn), auch wirklich monatlich zur Seite zu legen.

    Gruß Steven

    1. Hallo Steven,
      ich denke dass die Kombination aus Tagesgeldkonto und ETFs alleine schon eine gute und vor allem einfachere Kombination ist. Würde die jedem empfehlen, der nicht viel Zeit in das Thema investieren möchte und trotzdem Erfolg haben will. P2P oder Aktien erfordern einfach etwas mehr Einarbeitungszeit und sind potentiell auch wesentlich riskanter. Insofern ist es gut, da nichts zu machen, wenn man sich nicht wohl fühlt.

      Ich finde es interessant, dass Du Deine Sparquote in Relation zum Bruttolohn angibst. Wie kommt das? Ich gebe meine ja immer in Relation zum Netto an mit der Begründung, dass ich das Ersparte ja später nicht erneut versteuern muss und ich so leichter rechnen kann, wieviel Monate „frei“ ich mir mit einem Monat Arbeit „erkaufen“ könnte.

      Gruß
      Tobias

  3. Hi Tobi,

    verstehe ich das richtig, dass du für einen Urlaub 40% deiner Rücklagen aufgebraucht hast? Es ist zwar schön und gut sich prozentualer Zahlen zu bedienen, aber ich denke jeder weiß in etwa was ein Urlaub kostet und kann Faktor 2 rechnen. Wenn du ein geringes Kapital hast, warum ist es dann bereits so breit gefächert?

    Danke & Grüße
    IE

    1. Hallo IE, nein das stimmt so nicht. 40% bezieht sich auf die Rücklagen für kurzfristige Ausgaben, nicht auf mein Vermögen. Diese Rücklagen liegen auf meiner DKB-Kreditkarte und sind nicht breit gefächert. Außerdem sind diese Rücklagen relativ niedrig, da ich kein hohes Risiko habe (kein Auto etc.). Außerdem habe ich noch deutlich mehr auf dem Tagesgeldkonto, was ich im Notfall auch verwenden könnte 😉

      Viele Grüße
      der Finanzfisch

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