Warum es (fast) egal ist, in welchem Bereich Du Dich weiterbildest

Im fünften Teil meiner Humankapital-Serie möchte ich darauf eingehen, wieso es eigentlich garnicht so wichtig ist, in welchem Bereich Du Dich weiterbildest, sondern dass es vielmehr darum geht, dass Du Dich fortbildest.

Wenn ich mit Freunden und Bekannten darüber rede, wie wichtig für mich die persönliche Entwicklung ist und dass ich der Auffassung bin, dass meine Fortbildung nach dem Studium erst so richtig los geht und dass ich viel Zeit und Energie (und auch Geld) in mein Humankapital investiere, sind die Reaktionen recht unterschiedlich.

Ein paar meiner Freunde tuen es mir gleich und lerne stetig weiter oder engagieren sich in „Side-Projects“ um daraus neues Wissen oder neue Fähigkeiten zu erhalten. Ein Großteil meiner Bekannten jedoch sieht das etwas anders: „Ich arbeite schon 40 Stunden die Woche, da möchte ich dann auch mal frei haben.“ oder „In meinem Fachgebiet ist es garnicht möglich, sich weiter zu entwickeln.“

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Ankündigung: Sommerpause

Kurzmitteilung

Der Finanzfisch macht Pause!

Mit dem Ende der Humankapital-Serie am 31.08.2016 läute ich die Sommerpause ein. Bis zum 17.09.2016 werde ich mich zurück ziehen, neue Ideen sammeln und den Sommer mit Freunden genießen.

Ab dem 18.09.2016 geht es hier aber spannend weiter. Unter anderem warten dann Artikel zur Armutsschere und eine Serie zum Thema Minimalismus auf Dich.

Schau in der Zwischenzeit doch auch mal in meine Buchempfehlungen oder in meine älteren Beiträge. Ich werde mir die Zeit unter Anderem mit Robert Kiyosaki’s „Cashflow Quadrant“* vertreiben.

Genieß die Sommerzeit!
Dein Finanzfisch

Warum Dein Arbeitgeber nicht für Dein Humankapital verantwortlich ist

Heute möchte ich mit einem riesigen Irrtum aufräumen, dem viele Arbeitnehmer auf den Leim gehen:

Wenn ich erstmal in einem Job als Angestellter angekommen bin, soll doch mein Arbeitgeber bitteschön dafür sorgen, dass ich mich weiter entwickle, da das doch in seinem Interesse ist.

Viele Menschen glaube, dass sie mit dem Lernen aufhören können sobald sie aus der Schule oder von der Uni kommen und im Arbeitsleben angekommen sind. Wenn dann doch mal die ein oder andere Fähigkeit oder bestimmtes Fachwissen für eine Aufgabe fehlt, so kann einen der Arbeitgeber ja auf eine Schulung schicken, diese bezahlen und einem dafür auch noch ein ordentliches Gehalt überweisen. Richtig? Ja, aber…

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P2P-Lending-Report August 2016

In diesem Bericht über meine laufenden P2P-Kredite erfährst Du in Zukunft monatlich, was es von den einzelnen P2P-Kredit-Plattformen Neues gibt.

Ich habe mich dazu entschieden zukünftig nicht mehr für jede Plattform einen einzelnen Bericht zu schreiben sondern alle Plattformen in einem Bericht zusammenzufassen. Andernfalls würdest Du hier fast nur noch P2P-Lending-Reports zu lesen bekommen. 😉

Allgemeines über meine P2P-Kredite

Aktuell investiere ich über vier Plattformen: Bondora, Mintos, Twino und jetzt ganz neu: Viventor.

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9 kostenlose Quellen für mehr Humankapital

Im dritten Teil meiner Serie geht es darum, wie man sein Humankapital aufbessern und seinen Horizont erweitern kann, ohne direkt ein Vermögen auszugeben.

Zu diesem Zweck habe ich neun verschiedenen Quellen zusammengetragen, die ich selber gerne nutze um etwas Neues zu lernen. Sie alle sind völlig kostenlos bzw. lassen sich größtenteils kostenlos nutzen.

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ZINSPILOT

Viventor: P2P-Lending-Plattform Nummer Vier

Seit der letzten Woche bin ich nun auch auf der lettischen P2P-Plattform Viventor* aktiv.

Ich habe lange überlegt ob ich vorerst nur über Twino neues Geld investiere bis ich auch dort meine 1000€-Grenze erreicht habe. Dann aber habe ich mich dafür entschieden lieber zwei Plattformen parallel mit neuem Geld zu versorgen. Damit investiere ich aktuell über vier Plattformen in P2P-Kredite: Bondora, Mintos, Twino und nun Viventor.

Bei Bondora und Mintos habe ich meine vorerst maximale Anlagesumme (jeweils 1000€) bereits erreicht. Bei allen Plattformen lasse ich alles voll automatisch ablaufen. So auch bei Viventor.

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Blogparade: Finanzielle Freiheit! Ende der Welt oder Ende des Tunnels?

Der Privatier ruft zur Blogparade zum Thema „Freiheit oder Langeweile“ auf und stellt damit die Frage, was nach dem Erreichen der finanziellen Freiheit kommt. Macht finanzielle Freiheit wirklich frei oder ist man danach zu einem Leben in ewiger Langeweile verdammt?

In diesem Beitrag möchte ich die Frage für mich beantworten indem ich darauf eingehe ob die finanzielle Freiheit eher als das Ende der Welt oder vielleicht doch eher als das Ende eines dunklen Tunnels angesehen werden kann.

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Humankapital: Mehr als nur Wissen

Wenn man von „Humankapital“ liest, so entsteht oft der Eindruck, dass es dabei im Wesentlichen um Wissen bzw. um Dinge geht, die man lernen kann.

Das ist falsch.

Natürlich gehört unser Wissen definitiv zu unserem Humankapital, da es untrennbar mit uns verbunden ist und unseren Wert steigert. Aber dennoch ist Humankapital viel viel mehr als das.

In der Ankündigung zu dieser Serie habe ich ja bereits erklärt, was Humankapital für mich bedeutet und wie ich es abgrenze. Ich möchte jedoch darauf nochmal explizit eingehen, um den Begriff „Humankapital“ noch etwas genauer umreißen zu können.

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Ankündigung: Humankapital Serie

Humankapital war das Unwort des Jahres 2004. Die Begründung der Unwort-Jury war damals die folgende:

Humankapital degradiert nicht nur Arbeitskräfte in Betrieben, sondern Menschen überhaupt zu nur noch ökonomisch interessanten Größen. Bereits 1998 hat die Jury Humankapital als Umschreibung für die Aufzucht von Kindern gerügt. Aktueller Anlass ist die Aufnahme des Begriffs in eine offizielle Erklärung der EU, die damit die «Fähigkeiten und Fertigkeiten sowie das Wissen, das in Personen verkörpert ist», definiert (August 2004).

Quelle:  unwortdesjahres.net

Naja okay, wenn man Humankapital als eine Zahl zur Bewertung des Wertes eines Menschen interpretiert, kann ich diese Einordnung verstehen.

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