Gründungsstories: WorkPlayBalance – Begeisterung ist der Motor für alles

In meiner Serie “Gründungsstories” stelle ich Unternehmer/-innen vor, die eine interessante Geschichte zu erzählen haben. Mein Ziel ist es, mehr Menschen zu der Gründung eines eigenen Business zu animieren.

Den Anfang hat im November Maike Thumel mit Cape Cosmetics gemacht.

Heute möchte ich dir das Projekt “WorkPlayBalance” von Alexandra Kuptz und Martin Nevoigt vorstellen. Die beiden haben ihre Unternehmung in 2019 gestartet und sind damit noch relativ frisch unterwegs. Und ihre Idee hat mich sofort begeistert.

Bei WorkPlayBalance handelt es sich um ein Coaching-Angebot welches Erwachsenen das “Spielen” beibringen soll. Alexandra und Martin haben beobachtet, dass wir Erwachsenen unsere Probleme immer möglichst rational lösen wollen.

Man muss immer reden …

Wer kennt es nicht? Probleme werden oft in elend langen Meetings diskutiert und durchgekaut. Und die Ergebnisse sind oft suboptimal.

Das liegt mitunter daran, dass wir beim Reden und mit einem rationalen Ansatz nur eine Seite unsere Gehirns wirklich benutzen und die andere Hälfte mehr oder weniger im Energiesparmodus verweilt.

Das Ziel von WorkPlayBalance ist es, beide Seiten des Gehirns zu aktivieren und damit zu einer besseren Ergebnis zu kommen. Da die rechte Gehirnhälfte unter anderem für Kreativität verantwortlich ist und durch Spiel und Spaß aktiviert werden kann, sind die Ergebnisse nicht nur besser sondern der Prozess der Lösungsfindung auch viel spannender und angenehmer.

Mit mehr Kreativität und Spiel zu mehr Begeisterung

In wichtiger Grundsatz im Rahmen der “New Work”-Bewegung ist, dass Begeisterung der Motor für alles ist. Leider geht uns gerade diese im Arbeitsalltag oft verloren. Unternehmen versuche ihre Mitarbeiter über Gehalt oder Bonussysteme zu motivieren, was jedoch so gut wie nie langfristig funktioniert.

Das Gehalt ist in Wahrheit oft eher Schmerzensgeld, da intrinsische Anreize und die Begeisterung durch Bürokratie, Prozesse und Rationalität erstickt werden. Hieraus ergibt sich ein Teufelskreis und die Situation verschlechtert sich kontinuierlich.

Mittels Kreativitätsübungen lässt sich dieser Kreislauf durchbrechen und es kann neue Begeisterung entfacht werden. Alexandra und Martin setzen hierzu auf Reaktionsübungen, bei denen das Gehirn keine rolle spielt und auch Übungen aus dem Improvisationstheater, die dabei helfen, aus der Komfortzone auszubrechen.

Sich selber richtig kennen lernen

Diese Übungen sind natürlich nicht nur im beruflichen Kontext extrem hilfreich sondern helfen gerade auch im privaten Bereich enorm weiter.

WorkPlayBalance richtet sich daher derzeit vorwiegend an Privatpersonen, die sich persönliche weiterentwickeln wollen. In Workshops und Coaches wird Teilnehmern und Teilnehmerinnen dabei geholfen, sich von einer spielerischen und kreativen Seite zu entdecken.

Dabei geht es allerdings nicht nur um Spielen ohne Sinn. Die beiden Gründer haben viele Jahre Hintergrunderfahrung in den Bereichen Psychologie und Coaching. Die Workshops gehen daher so richtig in die Tiefe.

Ausblick

Derzeit richtet sich das Angebot hauptsächlich an Privatpersonen (B2C). Langfristig sind aber auch Workshops für Teams und Unternehmen (B2B) geplant. Darüber hinaus werden Meetups, Live-Seminare und Tagesworkshops für maximal 10 Teilnehmer in Berlin angeboten. Das Angebot wird durch Online-Seminare ergänzt.

Das Angebot richtet sich an alle, die in ihrem Leben weiterkommen möchten, sich verändern wollen oder irgendwie fest hängen und mal eine neue Perspektive oder einen neuen Ansatz suchen.

Fazit

Ich wünsche Alexandra und Martin viel Erfolg mit Ihrer Gründung und hoffe, bald einmal persönlich an einem Workshop teilnehmen zu können.

Wie ist es um deine spielerische Seite bestellt? Strotz Du nur so vor Kreativität oder könntest Du hier etwas Nachhilfe gebrauchen?

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