Retrospektive März 2018

Der März verging wie im Flug. Neben einem Haufen Arbeit im Job und dem Blog habe ich auch einige andere Projekte voran getrieben. Außerdem hat mich die diesjährige Grippewelle fast zwei Wochen etwas lahmgelegt.

Sport und Gesundheit

Da war mit Sport leider so überhaupt nix los.

Ende März bin ich dann eine Woche nach Süddeutschland gereist. Dummerweise habe ich, optimistisch (blöd) wie ich bin, nur meine neuen Laufschuhe mitgenommen, die sich spontan als Fehlkauf entpuppten. Nichtmal im Urlaub bin ich daher zum Laufen gekommen. Da blieben nur ein paar Indoor-Body-Weight-Excercises als Ersatz. Besser als nix, aber auch nicht so der Bringer.

Schwimmen musste leider krankheitsbedingt und auf Grund vieler Termine ebenfalls ausfallen.

Auch ernährungstechnisch war im März nicht mehr viel Luft nach unten. Relativ viel genascht, relativ oft auswärts gegessen, relativ viel Fastfood. Dass ich da zwischendurch auch regelmäßig gesund gekocht habe, ist der Tropfen auf den heißen Stein. Ein netter Versuch, mehr aber auch nicht.

Sparquote und Finanzen

Immerhin finanziell war der März ganz gut. Trotz des häufigen Auswärts-essens und Essen-bestellens und obwohl ich zweimal mit der Bahn in den Süden gefahren bin, um meine Freundin zu besuchen konnte ich 65,93% meiner Einnahmen für später zurück legen. Das Ganze teilt sich auf 8,46% für kurzfristige Zwecke und 57,48% für langfristige Zwecke auf.

Damit bin ich selbstverständlich sehr zufrieden: Gut gelebt und trotzdem gut gespart. Allerdings muss ich fairerweise erwähnen, dass ich durch einen Verkauf auf eBay Extraeinnahmen hatte, die es mir trotz höherer Ausgaben erlaubten, meine Sparquote stabil zu halten.

Der langfristige Anteil ging diesmal komplett in P2P-Kredite bei Lenndy* und Peerberry* und in den Aktienkauf von Canadian National Railway. Das Tagesgeldkonto ging leer aus.

Viel Zeit zum Lesen

Der Vorteil daran, wenn man fast zwei Wochen zu Hause hocken muss ist, dass man (relativ) viel Zeit zum Lesen findet. Daher habe ich im März einige Bücher zu Ende gelesen und neue angefangen.

Unter anderem habe ich mit den folgenden Büchern beschäftigt:

Das meiste Wissen aus den Büchern konnte ich parallel in privaten und beruflichen Projekten einsetzen. Aber trotzdem ist meine Leseliste irgendwie nicht kürzer geworden. First World Problems.

Was war sonst noch?

In der Woche Urlaub habe ich meinen Blog und einige andere Seite auf einen neuen Server umgezogen, der hoffentlich für mehr Performance sorgt. Ich beobachte im nächsten Monat, wie sich die Zugriffszeiten entwickeln und optimiere gegebenenfalls noch.

Außerdem habe ich angefangen, Trello exzessiver zu verwenden und auszuprobieren, wie es als Alternative zu 2Do* für mich passt. Bisher gefällt es mir sehr gut. Insbesondere die Möglichkeit, mehrere Listen parallel zu sehen und die individuelle Konfigurierbarkeit und Kollaborationsmöglichkeiten sind Features, die ich bisher nicht hatte. Und es ist in der umfangreichen Grundversion absolut kostenlos. Darüber, wie ich Trello einsetze, wird es irgendwann auch nochmal einen eigenen Artikel geben.

Ausblick

Was den Sport und die Gesundheit angeht, wird im April wieder mehr passieren. Ostermontag habe ich bereits eine kleine Laufeinheit eingelegt und auch Schwimmen sollten mindestens einmal pro Woche drin sein.

Im Bereich Finanzen erwarte ich eine Gehaltserhöhung in Höhe von 4,3%. Über die genaue Aufteilung bin ich mir noch nicht ganz sicher. Aktuell schwebt mir vor:

  • 2% langfristig
  • 0,5% kurzfristig
  • 1,5% spenden
  • 0,3% konsumieren.

Auffällig ist hier vielleicht der Spendenanteil. Bisher habe ich in unregelmäßigen Abständen mal gespendet. Jetzt möchte ich es mir aber zur Gewohnheit machen, regelmäßig einen Teil meines Einkommens zu spenden. Zukünftige Gehaltserhöhungen sollen anteilig also auch einer wohltätigen Organisation zu Gute kommen. Unregelmäßige größere Spenden kann ich ja immer noch machen, aber so vergesse ich das wenigstens nicht. 😉

Die Spende wird in jedem Fall einer Organisation zu Gute kommen, die sich für den Meeresschutz einsetzt, da mir dieses Thema besonders wichtig ist. Welche Organisation ich genau unterstütze, habe ich noch nicht entschieden. Das erfährst Du in einem der nächsten Artikel. 🙂

By the way: Wenn Du mir in diesem Bereich eine Organisation empfehlen kannst: Immer her damit!

Fazit

Über das Thema Sport und Gesundheit brauchen wir nicht reden. Das war einfach unterirdisch schlecht. Im April werde ich daher wieder mit dem Laufen und Schwimmen anfangen. Dann fällt es mir auch wieder leichter, auf eine gesunde Ernährung zu achten.

Durch den Wechsel zwischen einer sehr gesunden Ernährungsweise und einer schlechten merke ich jetzt, wie krass sich der Unterschied anfühlt. Zucker und leere Kohlenhydrate machen mich fett, lahm und dumm. Eine gute Motivation, darauf in Zukunft wieder öfter zu verzichten.

Finanziell lief es aber ziemlich gut. Ich konnte eine vernünftige Sparquote halten und sowohl kurzfristig als auch langfristig einiges zurücklegen. Da die zukünftige Gehaltserhöhung nur zu etwa 50% auf das Langzeit-Sparkonto geht, wird diese Sparquote etwas sinken, aber immer noch ein ganzes Stück über 50% liegen.

Und wie lief der März bei dir? Was hast Du dir für den April vorgenommen?

3 Comments

  1. Hi,
    Das schaut doch insgesamt nach einem erfüllten Monat aus. Wenn ich deine ganzen Projekte so durchlese bekomme ich ja fast ein schlechtes gewissen.
    Thema Meeresschutz: ist es sea shepard? Was ich ganz witzig finde ist statt spenden Produkte der wohltätigen Organisation zu kaufen: Pullover, Mützen oder ähnliches. Die sind natürlich mit großzügiger Gewinnmarge kalkuliert, und so kann man diese Organisationen auch unterstützen.
    Viele Grüße
    Dominik

    1. Hi Dominik,
      ich habe mich bezüglich der Spende noch nicht entschieden. Schaue mir auch NABU, OceanCare, One Earth One Ocean und andere an.

      Viele Grüße
      Tobias

  2. Hallo,
    Glückwunsch zur hohen Sparrate. Meine war diesen Monat eher hoch, ich glaube das lag auch daran, dass ich wie du zwei Wochen krank zuhause war.

    Zum Thema Spenden, finde ich toll dass du das jetzt regelmäßig und systematisch machen möchtest. Ich habe mir für dieses Jahr zum Ziel gesetzt, 3% meines Netto-Jahresgehalts zu spenden. Letztes Jahr hatte ich wenn ich mich recht entsinne 2% gespendet. Das ist ja oft eine win-win-Situation: ich kann meine Spende von der Steuer absetzen und habe teilweise andere Vorteile wie eine informative Mitglieder-Zeitschrift (NABU), vergünstigte Übernachtungen auf Berghütten (Dt. Alpenverein) oder den Schutz einer Gewerkschaft. Diese Vorteile sind natürlich nicht die Gründe, warum ich spende, es ist aber ein netter Nebeneffekt.

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