Sparquote Juni 2016

Und schon wieder ist ein Monat rum und deshalb gibt es von mir ein Update zu meiner Sparquote im Juni 2016.

Wie ich bereits im letzten Monat angekündigt habe, ist meine Sparquote in diesem Monat etwas zurückgegangen, da ich im Mai von positiven Sondereffekten (Steuerrückzahlung) profitiert habe.

Aber ich habe es immerhin geschafft, 67,30% meines Nettoeinkommens für den langfristigen Vermögensaufbau zurück zu legen. Darüber hinaus habe ich 11,06% für kurzfristige Ausgaben wie Urlaub und sonstigen Konsum abgezweigt. Macht in der Summe 78,36%. Eine schöne Zahl.

Details zur langfristigen Sparquote

Die 67,30% meines Nettoeinkommens teilen sich wie folgt auf.

Vergleicht man die Kuchenstücke mit dem Diagramm vom Mai, fällt sofort auf, dass der ETF-Anteil stark gestiegen ist. Zum Ausgleich ist der Tagesgeld-Anteil entsprechend gesunken. Und in der Tat habe ich seit dem letzten Monat meine monatliche Sparrate auf den MSCI World und den MSCI Emerging Markets ETF deutlich erhöht.

Damit trage ich meiner Beobachtung Rechnung, dass ich einen viel zu großen Anteil auf dem Tagesgeldkonto ansparen und diesen dann in Einzelaktien investiere. Damit haben Einzelaktien logischerweise ein höheres Gewicht als diese beiden ETFs, was eigentlich nicht der Plan war.

Durch die Senkung der Tagesgeld-Quote werde ich viel seltener in Einzelaktien investieren können, was durchaus gewollt ist. Man muss nur wissen, wie man sich selbst überlisten kann. 😉

Fazit

Ich bin sehr zufrieden mit meiner Sparquote im Juni 2016.

Fairer Weise muss ich aber gestehen, dass auch dieser Monat nicht frei von positiven Sondereffekten war. So gab es im Juni Urlaubsgeld, das ich im Verhältnis 70/30 auf langfristige und kurzfristige Sparmaßnahmen aufgeteilt habe.

Aktuell ist es jedoch noch so, dass ich abgesehen von Sonderzahlungen erst am Ende des Monats, sozusagen „den Rest“, für kurzfristige Sparmaßnahmen beiseite lege. Ich überlege jedoch, ob ich hier genau so vorgehe wie beim langfristigen Sparen und einen fest definierten Betrag bereits am Anfang des Monat spare, um nicht Gefahr zu laufen, nichts mehr übrig zu haben.

Insgesamt stelle ich aber fest, dass ich seit Beginn der Aufzeichnungen im Januar 2016 viel disziplinierter bin und viel mehr spare. Dabei schränke ich mich garnicht so viel mehr ein als früher, ich konsumiere einfach nur bewusster. Und damit fahre ich sehr gut.

Welche Erfahrungen hast Du gemacht?

Wie kommst Du beim Sparen und Vermögensaufbau voran und welche Tricks wendest Du an, um dabei erfolgreich zu sein?

5 Comments

  1. Hi Tobias,
    Respekt für das tolle Ergebnis! Trotz „Sondereffekt“ wirklich super.
    Da wird man richtig neidisch 🙂
    Grundsätzlich kann ich auch empfehlen, einen gewissen Mindestsparbetrag schon am Anfang des Monats per Dauerauftrag auf das Tagesgeldkonto bzw. Depot zu überweisen. Bei deiner Disziplin ist das aber fast schon gar nicht mehr notwendig.

    Viele Grüße
    Felix

    1. Hallo Felix,
      vielen Dank 🙂 Ich habe da aber ganz klar den Vorteil, dass ich seit dem Berufseinstieg angefangen habe. Da fällt es einem leichter, seinen Lebensstandard nicht im gleichen Maße wie das Gehalt zu erhöhen.

      Naja es ist ja nicht so, dass ich alles am Ende des Monats zurücklege. Nur den Teil für das kurzfristige Sparen (Urlaube etc.). Den Teil für den langfristigen Vermögensaufbau schiebe ich immer strikt am 1. eines Monats aufs Tagesgeldkonto. Am 15. wandert von dort ein Teil weiter in die ETFs. Ich habe mit der „Zuerst-Sparen-Methode“ aber so gute Erfahrungen gemacht, dass ich überlege, so auch beim kurzfristigen Anteil zu verfahren.

      Viele Grüße
      Tobias

  2. Hallo Tobias,

    tolles Ergebnis und herzlichen Glückwunsch.

    Finde deine Aufteilung zwischen „kurzfristigen und langfristigen“ Spareinlagen gut. Eine solche Unterteilung hatte ich bisher noch. Dies ist eine Überlegung Wert eine solche Kategorie auch bei mir mit aufzunehmen.

    Den punkt mit dem bewusster Konsumieren, kann ich nur allzu Gut nachvollziehen. Oft gehen einfach im Alltag die Dinge unter. Und viel zu schnell werden Gegenstände einfach zum „Standard“ statt Sie zu genießen und sich an ihnen zu freuen.

    Gruß

    Christian

  3. Ich schaffe bezogen auf das Grundgehalt fortwährend eine Sparquote von 50 %. Was zusätzlich reinkommt, wie z. B. Verpflegungsmehraufwände, Urlaubsgeld, Weihnachtsgeld, Bonus, Rufbereitschaftsgeld und Dividenden fließt zu 100 % ins Aktiensparen. Ich habe es nie ausgerechnet, aber wenn man das mit berücksichtigt, die ganzen zusätzlichen Einnahmen sowohl im Zähler wie auch im Nenner der Sparquotenberechnung auftauchen, dann dürften das weit über 60 % Sparquote ergeben. Dauerhaft!

    Und konkret für den Monat Juni, in dem ich auch Urlaubsgeld erhielt, hatte ich eine Sparquote von 78 %. Im Mai, als ich schmackhafte Dividenden erhielt, waren es 74 %. Im Juli, als ich nicht ganz so viele Dividenden einsackte und leider nix on top zum Gehalt immerhin noch 47 %. Und waren meine Ausgaben urlaubs- und haushaltsbedingt etwas höher. Ich musste mal zu Ikea, um ein ein paar Dinge für den Haushalt zu kaufen. Und Geschenke musste ich im Juli auch noch kaufen.

    1. Hallo Couponschneider,
      das ist eine ordentliche Sparquote!

      Meine Dividenden fallen leider noch nicht so hoch aus, dass sich das signifikant auswirkt. Aber das kann ja noch werden 😉

      Viel Erfolg weiterhin,
      der Finanzfisch

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