Retrospektive Februar 2018

Im Februar war ich sehr beschäftigt. Ich habe viel gearbeitet und hatte auch abends relativ viele Termine. Außerdem war ich noch fast zwei Wochen verreist. Und die gegenwärtige Grippewelle konnte ich auch nicht ganz abwehren. Daher ist vor allem der Sport in diesem Monat bei mir leider viel zu kurz gekommen.

Allerdings habe ich Reisezeiten und die Zeit, die ich aus gesundheitlichen Gründen nicht mit Sport verbringen konnte mit dem Schreiben von Blogartikeln, dem Lesen von Büchern und mit Lernen verbracht. Und natürlich dem Bewerten von Aktien. 🙂

Sport und Ernährung

Aus zuvor genannten Gründe habe ich es im Februar weder zum Schwimmen noch zum Laufen geschafft. Lediglich die Sporteinheit in meiner Morgenroutine habe ich strikt durchgezogen, solange ich gesund war.

Auch die Ernährung war im Februar alles andere als perfekt. Je weniger Sport ich treibe, desto mehr Lust bekomme ich auf Süßes. Eine schlechte Kombination. Daher habe ich auch in diesem Monat wieder viel zu viel Zucker und anderes ungesundes Zeug gegessen. Vielleicht bin ich deshalb jetzt auch krank…

Aber wenigstens konnte ich mein Gewicht so ungefähr halten. Im März muss das hier aber sowohl bei Sport als auch bei Ernährung wieder besser werden. Sobald ich die Grippe abgeschüttelt habe, wird wieder trainiert.

Humankapital

Die Zeit, die ich nicht mit Sport verbringen konnte, habe ich immerhin anderweitig recht sinnvoll genutzt. Anfang des Monats war ich auf einer Konferenz für Softwarearchitektur und habe dort neue Inspiration mitgenommen und einiges gelernt.

Außerdem habe ich wieder mehr gelesen. Unter anderem habe ich endlich das Buch „Der reichste Mann von Babylon*“ von George S. Clason zu Ende gelesen. Ein sehr grundlegendes Buch, das finanzielles Wissen in schöne Geschichten verpackt. Eher für Einsteiger zu empfehlen, aber dennoch unterhaltsam. _

Darüber hinaus habe ich aber natürlich auch im Bereich Softwareentwicklung viel gelesen und ausprobiert. Wen es interessiert: Aktuell lese ich das Buch „Beyond Legacy Code: Nine Practices to Extend the Life (and Value) of Your Software*“ von David S. Bernstein. Ebenfalls sehr zu empfehlen!

Sparquote im Februar 2018

Insgesamt konnte ich im Februar 63,13% meiner Nettoeinnahmen beiseite legen. Dies teilt sich auf 6,56% kurzfristige Rücklagen und 56,57% langfristige Rücklagen auf.

Die langfristigen Rücklagen gingen fast vollständig in Aktien und P2P-Kredite und auch neben dieser Sparrate habe ich einen Teil meiner Tagesgeldrücklage in Aktienanteile und P2P-Investitionen umgewandelt.

An der Aktienfront habe ich SAP und BAT gekauft und damit die Rücksetzer im Januar (hoffentlich) sinnvoll genutzt. An der P2P-Front habe ich vor allem bei Peerberry* und Lenndy* investiert. Aber auch Bergfürst* und Bulkestate* haben etwas abbekommen. Und zu guter Letzt hat Viventor eine zweite Chance bekommen.

Insgesamt bin ich mit dieser Sparquote sehr zufrieden, zumal ich mich in diesem Monat wirklich nicht eingeschränkt habe. Eher im Gegenteil: Auf der Reise bin ich abends öfter essen gegangen und bin auch sonst mal aus gewesen. Außerdem habe ich mir neue Laufschuhe zugelegt und die notwendigen Dinge ersetzt, die durch die Überspannungen im Januar dran glauben mussten. Darüber hinaus habe ich auch noch ein paar Zugtickets für März gekauft.

Ausblick

Sobald ich dieses lästige Erkältung los bin, geht es wieder mindestens einmal pro Woche ins Schwimmbad. Und gelaufen wird auch wieder. Vielleicht fange ich sogar mal wieder mit dem Parkour-Training an. In der letzten März-Woche habe ich frei, so dass ich hoffentlich viel Zeit mit Sport verbringen kann.

Finanziell erwarte ich im März keine großen Sonderausgaben. Sicherlich werde ich das eine oder andere Mal auswärts essen, aber das war es auch schon. Wenn der Winter irgendwann mal vorbei ist, muss mein Fahrrad in die Inspektion. Schnee und Salz haben den Antrieb ziemlich übel zugesetzt. Aber das hat vielleicht noch Zeit bis April. 🙂

Derzeit schaue ich mir weiter Unternehmen für Zukäufe im März an. Dies sind unter Anderem Canadian National Railway und General Mills. Aber ich habe mich weder für ein Unternehmen noch dafür, überhaupt etwas zu kaufen, entschieden.

Fazit

Was das Finanzielle angeht, bin ich sehr zufrieden mit dem Februar. Dafür lassen Sport und Ernährung sehr zu wünschen übrig und ich gelobe Besserung.

Vielleicht kommt mir hier auch der Umstand zu Gute, dass der Februar 2-3 Tage kürzer als ein normaler Monat ist. Wer weiß.

Den negativen Übertrag aus dem Januar konnte ich jedenfalls in diesem Monat wieder kompensieren und auch einen Teil von dem, was ich aus der kurzfristigen Rücklage entnommen habe. Und so solle es ja auch sein.

Und wie lief der Februar bei Dir?

One Comment

  1. Gute Besserung! Lesen und Lernen sind doch ein guter Sportersatz. Zumindest wenn es nicht anders geht. Da komme ich viel zu selten zu. Bin aber auch nie krank. Toi, toi, toi…

    Und einen erhöhten Output an Artikeln hattest du ja auch 🙂

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