Retrospektive Januar 2018

Und schon ist der erste Monat des neuen Jahres auch schon wieder rum… Er verging wie im Flug. Wie in meiner Blogparade zum Thema „Zeit ist Geld“ mehrfach erwähnt (hierzu wird es bald noch ein Fazit geben), rinnt uns die Zeit oft ziemlich unbewusst durch die Lappen. Um so wichtiger ist es für mich, die Zeit noch einmal Revue passieren zu lassen.

Allgemeines

Der Monat Januar war einzigartig.

Ich habe besonders viel im Job gearbeitet und hatte trotzdem viel freie Zeit. Dafür sind der Schlaf und stellenweise auch der Blog etwas zu kurz gekommen. Aber es macht Spaß und ist sicherlich auch kein Dauerzustand.

Trotz der ganzen Arbeit habe ich es geschafft, noch relativ fleißig Sport zu treiben. So schaffe ich es, ausgeglichen zu bleiben und mich wohl zu fühlen.

Besonders war auch der Umstand, dass ich im Januar zweimal mit dem Zug in der nähe von Stuttgart war. Ein häufen Fahrerei, aber diese Zeit lässt sich relativ gut zum Lernen und Arbeiten nutzen. Kurz nach Orkan Friederike mit der Bahn zu fahren gehört auch zu einem der Erlebnisse, die man mal gemacht haben sollte. Aber ich habe es dennoch irgendwie geschafft. 🙂

Sport und Ernährung

Sport

Im Januar war ich immerhin zwei Mal Schlittschuh laufen und im Schnitt einmal pro Woche Schwimmen. Außerdem habe ich es geschafft 40km zu Joggen.

Nebenher habe ich natürlich noch (fast) täglich ein paar Klimmzüge, Liegestützen und andere Übungen gemacht. Dies ist mittlerweile ein fester Teil meiner Morgenroutine, die ich trotz straffem Zeitplan mittlerweile konsequent durchziehe.

Gegenwärtig hält mich eine Erkältung davon ab, wirklich Sport zu treiben. Aber verglichen mit meinem Umfeld bin ich noch relativ fit. Ich hoffe, das bleibt so.

Ernährung

Meine Ernährung war im Januar sehr wechselhaft. Unter der Woche habe ich mich weitgehend clean ernährt. Allerdings gab es im Januar viele Restaurantbesuche mit Freunden und Familie und auch die eine oder andere Feier hat statt gefunden. So habe ich nur circa 15 zuckerfreie Tage geschafft.

Im nächsten Monat will ich hier wieder genauer drauf achten, da ich gemerkt habe, dass der Verzicht auf Zucker mir sehr gut tut.

Ausnahmezustand in der Wohnung

Entrümplungsaktionen

Aktuell entledigen ich mich einiger Dinge über eBay bzw. eBay Kleinanzeigen. Hier sind immerhin ein paar Euro in die Kriegskasse geflossen.

Auch in den kommenden Monaten werde ich zusehen, dass ich hier weiter klar Schiff mache. Es kostet mich zwar Überwindung, damit anzufangen, aber hinterher freue ich mich immer. 🙂

Luxusausgaben

Darüber hinaus habe ich meine kurzfristige Reserve etwas angegriffen und mir mal richtig hart gegönnt. Besseren Sound für mein Wohnzimmer… Das war schon lange mal fällig, nachdem mein altes System vor einigen Monaten den Geist aufgegeben hat und der Sound seitdem eher nervig war.

Als jemand, der gerne Musik hört (sowohl im Hintergrund beim Arbeiten als auch bewusst), wird die jetzige Lösung hoffentlich ein Quell steter Freude sein.

Strom 1, Geräte 0

Außerdem hatte ich im Januar ein Problem mit der Elektrik, das einen Haufen meiner Geräte gegrillt hat. Ein Kabel im Sicherungskasten hatte sich wohl gelockert. Ein Teil der Lampen, ein Fernseher, mein Teekocher, diverse Netzteile und die Boxen in Küche und Schlafzimmer haben es leider nicht überlebt.

Das war echt heftig. Eine Hausratversicherung hätte vielleicht (je nach Model) gegriffen, aber ich habe keine. Ist aber auch nicht so schlimm, da diese Schäden für mich in keiner Weise existenzbedrohend sind. Und den Fernseher wollte ich ohnehin loswerden. Von den defekten Teilen werde ich insgesamt nur Dinge im Wert von 50-60€ ersetzen. Es ist also kein Schaden, der sich nicht ohne Versicherung verkraften lässt. Ärgerlich ist es trotzdem.

Dieser Vorfall hat mich nachdenklich gemacht: Es hätte auch schlimmer kommen können. Eine Überspannungsschutzsteckdose hat die Überspannung von den wichtigen Dingen wie Laptop, Monitoren und Kaffeemaschine fern gehalten und auch der Kühlschrank hat auf magische Weise überlebt.

Das wäre dann natürlich ein teurer Schaden, den ich unmittelbar ersetzen müsste (na gut, jedenfalls den Laptop). Das wäre unangenehm, aber immer noch machbar. Allerdings hätte sich in einem solchen Fall eine Hausratversicherung für vielleicht 60-70€ im Jahr durchaus gelohnt.

Nach längerem Grübeln komme ich trotzdem zu dem Schluss, weiterhin ohne Hausratversicherung zu leben. Und ich nutze diese Chance, mal ein paar Dinge loszuwerden, die mittlerweile nicht mehr zu mir passen, wie z.B. ein Fernseher im Schlafzimmer.

Spar- und Investitionsquote

Dass der Monat anders war, als die vorherigen, schlägt sich auch in meiner Sparquote nieder. Die Bahnfahrten und die vielen Restaurant-Besuche finden sich natürlich auch im Budget wieder.

Langfristig

Im Januar konnte ich dieses Mal nur 57% für langfristige Ziele sparen. Die Aufteilung war wie folgt:

Wie Du siehst, geht der Löwenanteil wie schon im Dezember auf ein Tagesgeldkonto. Hiermit fülle meine Reserve für Aktienkäufe und andere Aktionen, die einen größeren finanziellen Handlungsspielraum erfordern.

Aktuell bin ich wieder auf der Suche nach einer Aktie für meine nächste Investition, habe aber noch nichts gefunden, was mich aktuell absolut überzeugt. Sicherlich gibt es noch viele gute Unternehmen, in die man investieren könnte. Aktuell sind die Bewertungen aber meistens auch recht sportlich. Irgendwelche Tipps in Richtung Wachstumswerte? 🙂

Der P2P-Anteil ging dieses mal komplett an Peerberry*. Hier bin ich von meiner magischen 1.000€-Grenze noch ein gutes Stück entfernt. Daher wird es hier auch im Februar weiter gehen. Ein Artikel zu dieser Plattform wird folgen.

Kurzfristig

Aus meiner kurzfristigen Rücklage habe ich eine Summe entnommen, die meiner (zukünftigen) kurzfristigen Sparleistung von sechs Monaten entspricht.

Für Urlaub und etwaige Katastrophen ist aber noch eine ausreichende Reserve in dieser Kriegskasse.

Ausblick

Auch im Februar werde ich wieder mehr durch Deutschland gondeln. Mein Reisebudget wird also wachsen müssen. Möglicherweise werde ich hierfür auch meine Sparquote langfristig etwas senken. Aber das wäre auch okay: Ich tue es dann bewusst und habe alle Optionen gegeneinander abgewogen.

Außerdem habe ich meine langfristige Sparquote etwas gesenkt um schon am Anfang des Monats für kurzfristige Ziele zu sparen. Die sind nämlich sonst oft zu kurz gekommen.

Aktuell experimentiere ich mit der App MoneyControl*. Sie hat deutlich mehr Features als meine bisherige Budget-App und gibt mir einen noch besseren Überblick. Kann ich in der aktuellen Situation gut gebrauchen.

Fazit

Der erste Monat in 2018 war ein erlebnisreicher. Lange Weile ist keine aufgekommen und auch meine Finanzen waren im Januar nicht so geordnet wie sonst.

Dennoch, oder gerade deshalb war es ein sehr schöner Monat und das Jahr kann gerne so weiter gehen. Okay – bis auf weitere defekte Geräte. 😉

Und wie war dein Januar? Bist Du gut ins neue Jahr gekommen?

3 Comments

  1. Ich verstehe nicht, wie hier Tipps zum Aufbauen von Vermögen gegeben werden und gleichzeitig auf elementare Dinge zur Absicherung desselben verzichtet wird. Was, wenn es demnächst Deine neue Soundanlage trifft? Es gibt sicherlich viele unnütze Versicherungen, die Hausratversicherung gehört jedoch nicht dazu, da wird dann doch an falscher Stelle gespart (der Sparquote sei Dank). Lass Dir das von jemanden, der schon zwei Mal einen Wasserschaden erlebt hat, gesagt sein.

    1. Hallo Tommy, ob eine Hausratversicherung essenziell ist, hängt aus meiner Sicht vom Wert des Hausrats und der persönlichen Risikobereitschaft ab. Ich hatte auch schon zwei mal den Fall, dass die Hausratversicherung nicht gezahlt hat, weshalb ich mich letztendlich dagegen entschieden habe.

      Bis auf wenige Dinge ist der Hausrat auch kein Vermögen, sondern Luxus.

      Aber das ist wie so oft eine Entscheidung die jeder selber treffen muss. Der Verlust des Hausrats ist für mich nicht existenzbedrohend. Ergo nicht zwingend zu versichern.

      Anders sieht es mit Haftplicht, Krankenersicherung und derzeit auch BU aus.

      Beste Grüße
      der Finanzfisch

  2. OK, wenn Du jeglichen Verlust aus Deiner Wohnung verschmerzen kannst (Diebstahl wäre dann ja auch versichert), ist das natürlich Deine Entscheidung, ich könnte das jedenfalls nicht. Die Wertgegenstände zähle ich nunmal auch zum Vermögen dazu, schließlich lässt sich ja alles zu Geld machen (mehr oder weniger) 😉

    Dass Versicherungen nicht immer zahlen ist leider ein anderes Thema und Du hast schon Recht damit, dass die Hausratversicherung nicht immer greift (selbst bei Deinem geschilderten Fall wäre das schwierig). Dennoch wäre ein größerer unverschuldeter Schaden sicherlich ärgerlich.

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