Sparquote Oktober 2016

Schon wieder ist ein Monat um und damit wird es Zeit für die Berechnung meiner Sparquote im Oktober 2016.

Oktober war erfreulich ereignislos und ich konnte sowohl kurzfristig als auch langfristig wieder ordentlich etwas zur Seite legen. Ganze 63,94% meines Netto-Einkommens habe ich für langfristige Zwecke sparen können. Hinzu kommen 12,70% für kurzfristige Ziele wie  einen in Kürze anstehenden Urlaub.

Kurzfristige Sparquote

Am Ende eines jeden Monats teile ich den Rest, den ich in der Budget-App sehe auf zwischen kurzfristigem und langfristigem Sparen. In diesem Monat habe ich mich, wie auch in dem davor, wieder dazu entschieden, den „Rest“ komplett für kurzfristige Ziele zurück zu legen.

Das kann ich ruhigen Gewissens tun, da ich bereits zu Beginn des Monats über 60% meines Einkommens langfristig gespart und angelegt habe. Zudem baue ich somit die kurzfristigen Rücklagen wieder auf, die ich im letzten Monat etwas angreifen musste.

Langfristige Sparquote

Meine langfristige Sparquote entspricht in diesem Monat genau dem Fixteil, der am Anfang des Monats per Dauerauftrag abgeht. Abgesehen davon habe ich im Oktober nichts unternommen um diese Quote zu erhöhen.

Allerdings ist die Zusammensetzung in diesem Monat relativ interessant:

Fast 25% des langfristigen Anteils entfallen im Oktober auf P2P-Kredite. Ich habe nämlich meine Investments bei Twino und Viventor ordentlich aufgestockt. Bei Twino habe ich damit meine derzeitige Grenze von 1000€ erreicht. Bei Viventor habe ich dieses Ziel erst zu 50% erreicht.

Als Ausgleich dafür ist der Tagesgeld-Anteil in diesem Monat sehr klein ausgefallen. Im November wird sich dies wieder umkehren da nur ein kleiner Anteil in P2P-Kredit über Viventor investiert wird. Dafür werde ich die Rücklagen auf dem Tagesgeldkonto wieder etwas erhöhen.

Meine ETF-Sparpläne laufen unbeirrt weiter. Fast 65% meiner Sparquote gehen direkt in ETFs. Nach wie vor bespare ich vier ETFs auf die Indizes MSCI World, MSCI Emerging Markets, NASDAQ-100 und DAX. Das Verhältnis ist aktuell 62,31%/30%/3,845%/3,845%.

Man sieht also, dass der Großteil ganz klassisch zwischen MSCI World und MSCI Emerging Markets aufgeteilt wird und ich überlege, ob ich DAX und Nasdaq-100 weiterhin bespare oder mich auf zwei ETFs reduziere.

Aus Diversifikationsaspekten macht die derzeitige Konstellation keinen Sinn, da ich mit dem MSCI World sowohl Deutschland als auch den NASDAQ-100 bereits abgedeckt habe. Darüber hinaus bin ich mit Einzelaktien an DAX- und NASDAQ-Unternehmen beteiligt. Auf der anderen Seite habe ich so die beiden Indizes im Depot und „im Blick“ und  vier ETFs zu besparen kostet mich genau so viel wie nur zwei ETFs zu besparen, da die TER bei den ETFs sehr ähnlich ist und ich für den Sparplan aktuell keine Gebühren bezahle. Lediglich die Pflege in Portfolio Performance ist mit vier Sparplänen doppelt so aufwändig wie mit nur zwei.

Fazit

Es läuft sehr gut. Sowohl kurzfristig als auch langfristig kann ich meine Sparquote halten und muss gefühlt im Alltag auf nichts verzichten. Solange es mir gut dabei geht, werde ich das so fortführen und mich am schnellen Wachstum meiner Altersvorsorge erfreuen.

Und wie läuft es bei Dir? Wie hoch ist Dein ETF-Anteil oder hast Du noch eine ganz andere Kategorie?

6 Comments

  1. Schöne, dass es bei Dir läuft.
    So sollte es schließlich auch in den allermeisten Monaten aussehen.

    Wie ich höre verwendest Du Portfolio Performance.
    Ich habe bisher noch kein Programm, um meine Investments zu überwachen.
    Wie sind denn Deine Erfahrungen bisher und macht es viel Arbeit?
    Vielleicht wäre das ja auch ein interessantes Thema für einen Artikel.

    Schöne Grüße
    Dominik

    1. Hallo Dominik,
      Portfolio Performance gefällt mir echt super und der Zeitaufwand ist gering. Ich trage zweimal im Monat die Kontobewegungen auf Tagesgeldkonto, Verrechnungskonto und Depot nach (einmal am 1., wenn die Einzahlung kommt und einmal am 15. wenn die ETF-Sparpläne abgehen). Die Entwicklung von P2P-Investments erfasse ich ebenfalls in Portfolio-Performance als einfaches Konto, allerdings trage ich die Gewinne/ Verluste erst am Ende des Jahres nach (als eine Buchung). Andernfalls wäre der Aufwand deutlich höher.

      Das Thema werde ich definitiv nochmal in einem oder mehreren Beiträgen genauer besprechen. Ich finde, dass Portfolio Performance wirklich ein hervorragendes Tool ist. Und es ist kostenlos & Open Source. Was will man mehr? Okay iPhone-App vielleicht 😉

      Schöne Grüße
      der Finanzfisch

        1. Hi Finanziellefreiheit,
          ja das stimmt. Die Wohnung hat eine angemessene Größe und ist eher durchschnittlich. Ich habe im Prinzip keine teuren Hobbies (kein Auto, kein Boot, keine Ex-Gattin) und auch sonst kaum große Posten. Der größte Posten in meinen Ausgaben ist die Miete gefolgt von der Ernährung (hier könnte ich sicherlich noch sparen, wenn ich denn wollte, aber dafür esse ich zu gerne ;-))

          Grüße
          der Finanzfisch

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