6 Vorteile von Getting Things Done

Nachdem ich dir im letzten Beitrag die Methode Getting Things Done von David Allen vorgestellt habe, geht es in diesem Beitrag um die sechs Punkte, die ich als Hauptvorteil dieser Methode erachte.

1. Man kriegt den Kopf frei

Man verwendet ein externes System. Dieses System ist immer greifbar. Man schreibt alles auf, was einem einfällt. Jederzeit.

Dadurch kriegt man den Kopf frei. Kommt einem während einer Aufgabe ein Geistesblitz für einen völlig anderen Kontext, kann man ihn blitzschnell erfassen und sofort weiter mit der ursprünglichen Aufgabe machen.

Und man kann sich sicher sein, dass man nichts mehr vergisst, da man ja alles, was einem einfällt direkt abgesichert hat.

2. Nichts mehr vergessen

Ich sagte es bereits: Wenn man das System gut pflegt, kann man jeden Gedanken, der in der Zukunft relevant sein könnte abspeichern. Und: Wiederfinden.

Alles ist mit Kontexten und ggf. Zeitpunkten versehen. Man weiß jederzeit, wo und wann man etwas erledigen kann. Optimaler Weise erinnert einen das System automatisch zur richtigen Zeit am richtigen Ort an eine Aufgabe. Näheres hierzu im vierten Teil der Serie, wenn es um meine Umsetzung des Ansatzes geht.

Das Risiko, etwas völlig zu vergessen, ist somit minimal.

3. Gezielt planen & arbeiten

Mit GTD ist alles mit Kategorien, Kontexten, Schlagworten etc. versehen. Jede Aufgabe enthält genau die Informationen, die man benötigt, um sie zum richtigen Zeitpunkt herausfiltern zu können. Apps können dich dabei unterstützen, automatisch die richtigen Aufgaben herauszufiltern.

Dadurch kannst du ungestört arbeiten. Du erledigst immer einfach die nächste Aufgabe auf der Liste. Wenn dir etwas anderes einfällt, packst du es kurz in den Eingang und weiter geht es.

Wenn eine Aufgabe fertig ist, hakst du sie ab. Das ist ein kleines Erfolgserlebnis. Und weiter geht es mit der nächsten Aufgabe.

4. Kein Prokrastinieren

Wer kennt das nicht. Man sitzt am Schreibtisch und weiß nicht, was man gerade tun soll. Akut fällt einem nichts ein. Als kurz mal auf Facebook schauen. Zwei Stunden später fällt einem auf, dass der Tag fast rum ist. Man hat nichts geschafft.

Wenn du eine ToDo-Liste hast, passiert dir das nicht so schnell. Jederzeit siehst du, was du als nächstes tun musst bzw. kannst. Jede Kleinigkeit. Ob Blumen gießen, Staub wischen oder eine E-Mail beantworten. Alles steht auf der Liste.

Natürlich kann es passieren, dass die Liste leer ist. Wenn du GTD konsequent befolgst, hast du dann aber wahrscheinlich wirklich nichts mehr zu tun. Jedenfalls nicht in deinem aktuellen Kontext.

5. Prioritäten sind unwichtig

Uns fällt es meist relativ schwer, etwas mit einer konkreten Zahl zu bewerten. Ist etwas nun 1, 2, 3, 4 oder 5 Sterne gut? Wenn das eine 5 Sterne gut ist, wie bewerte ich dann etwas, das einen Tick besser ist?

So ist es auch mit Prioritäten. Erstens fällt es schwer, Priorität 1, 2 und 3 sinnvoll aufzuteilen. Zweitens kann sich die Priorität natürlich auch ändern.

Das Gute an Getting Things Done ist aber, das Prioritäten völlig egal sind. Wir sortieren nach Kontext, nach Zeit und nach Energie. Erst ganz am Schluss machen wir uns über Prioritäten Gedanken. Oder wir lassen es sein.

Prioritäten sind in GTD optional. Was zählt sind die wirklich relevanten Faktoren.

6. GTD funktioniert perfekt mit Inbox Zero

Inbox Zero hilft dir dabei, Ordnung in deinem E-Mail-Postfach zu halten. Dein Posteingang ist mit dieser Methode immer leer.

Das passt perfekt zu GTD. Denn auch hier sollte dein Posteingang regelmäßig leer sein. Außerdem überträgst du Aufgaben, die sich aus E-Mails ableiten lassen, direkt in dein GTD System.

Das ganze geht also Hand in Hand.

Nun zu dir!

Welche Meinung hast du zu Getting Things Done?

 

Bild: Pexels.com

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