Amazon FBA: Produktauswahl, Markenanmeldung und Sourcing Phase

In meinem heutigen Artikel möchte ich dir ein Update zu meinem neuen Amazon FBA Business geben, das ich in Kooperation mit AMZSCALE aufbaue. Seit meinem letzten Artikel im August hat sich einiges bei mir getan und ich konnte einen ersten guten Eindruck von der Arbeitsweises des Teams bei AMZSCALE gewinnen.

Highlight Nr. 1: Unternehmensgründung abgeschlossen

Das erste Highlight ist, dass die Unternehmensgründung mittlerweile weitgehend abgeschlossen ist. Meine UG wurde erfolgreich ins Handelsregister eingetragen und auch das Geschäftskonto ist mittlerweile vollständig eröffnet.

Aus meiner “UG i.G.” wurde eine “UG”. Jetzt warte ich nur noch auf meine Umsatzsteuer-ID und auch die Gewerbeanmeldung steht noch aus. Letztere musste warten, biss ich die Handelsregister-Nummer erhalten hatte. Bei meinem nächsten Besuch in Deutschland im Oktober ist also ein weiterer Behördengang notwendig, um das Gewerbe ordnungsgemäß anzumelden.

Das ist notwendig, da Amazon bei der Eröffnung des Seller Accounts unter anderem die Gewerbeanmeldung sehen möchte.

Bei dem Prozess der Unternehmensgründung stand AMZSCALE lediglich mit einigen Tipps und einer Checkliste zur Seite. Die eigentliche Gründung musste ich selber durchführen. Hierzu habe ich ebenfalls einen Artikel geschrieben.

Highlight Nr. 2: erste Ergebnisse der Produktfindung

Seit dem Start der Kooperation mit AMZSCALE gab es für mich neben der Firmengründung erst einmal nicht viel zu tun. Im Hintergrund war das Team jedoch fleißig und hat sich mit der Produktfindung beschäftigt.

Über den aktuellen Stand wurde ich per E-Mail im Zwei-Wochen-Rythmus informiert. Auf Nachfragen habe ich stets eine schnelle Antwort erhalten. Inhaltlich war aber für ca. vier Wochen nicht viel ersichtlich. Das Team hat gearbeitet und ich wusste durch die Updates, dass man mich nicht “vergessen” hatte.

Am 11.09. hat mir dann mein Projektmanager seitens AMZSCALE in einer Produktpräsentation die Produktidee sowie weitere Produktvarianten vorgestellt und mir grob die Wirtschaftlichkeit sowie das Renditepotenzial vorgerechnet. Auf diesen Termin habe ich mit großer Freude gewartet, da ich sehr gespannt war, welches Produkt man mir vorschlagen würde.

Ablauf der Produktpräsentation

Für die Vorstellung des Produktes hat mein Projektmanager eine Präsentation vorbereitet, die ich im Anschluss auch per E-Mail erhalten habe. Er hat mir die Präsentation am 11.09. via Zoom gehalten und wir haben uns über alle Fragen und weitere Ideen ausgetauscht.

Das Ganze hat etwa 60 Minuten in Anspruch genommen. Am Anfang gab es eine kurze allgemeine Einführung in Amazon und warum Amazon so attraktiv ist. Auch die Kriterien einer guten Produktidee wurden erläutert. Im Anschluss ging es dann direkt um den spezifischen Case, den das Team für mich ausgearbeitet hat.

Neben dem Umsatz-Potenzial wurden auch Wachstumsmöglichkeiten und eine Trend- sowie eine Wettbewerbsanalyse vorgestellt. Aus der Wettbewerbsanalyse wurden auch Strategien abgeleitet, wie man mein Produkt besser als die Konkurrenzprodukte positionieren könnte.

Zu diesem Zweck wurden die Konkurrenzprodukte im Hinblick auf Preis, Bewertungen, Listing aber auch unter Betrachtung von positiven und negativen Rezensionen untersucht. Aus den negativen Rezensionen können wir Faktoren ableiten, die bei meinem Produkt verbessert werden können.

Im Anschluss wurde die Profitabilität anhand drei verschiedener Szenarien vorgerechnet und mögliche Alleinstellungsmerkmale erörtert.

Den Abschluss fand die Präsentation in der Vorstellung eines Kundenavatars. Für den Kundenavatar wird überlegt, welche Produkte einen Kunden interessieren könnte, der mein Produkt kauft. So kann ich zu einem späteren Zeitpunkt weitere Produkte in meine Marke aufnehmen und so zufriedenen Kunden weitere Produkte anbieten.

Insgesamt hat mich die Vorstellung der Produktidee absolut überzeugt, sodass ich mich dafür entschieden habe, diese Idee zusammen mit AMZSCALE weiterzuverfolgen.

Das Produkt: Extrem langweilig und daher extrem spannend

Auch wenn ich hier derzeit noch nicht auf das Produkt im Detail eingehen möchte, kann ich sagen, dass mich das Produkt sehr überrascht hat. Ich habe irgendwie mit etwas spannendem und extrem innovativen gerechnet. Und genau das habe ich nicht bekommen.

Bei meinem Produkt handelt es sich um ein sehr einfaches Produkt, das bereits seit Jahrzehnten am Markt ist, bei dem es wenige Innovation gibt und das irgendwie einfach langweilig ist.

Mir wurde aber schnell klar, dass genau hierin die Stärke steckt. Denn eine Trendanalyse bei Google macht klar, dass das Produkt seit vielen Jahren konstant Interessenten und auch Kunden findet und das Interesse sogar leicht steigend ist.

Eine Produktkategorie, die nicht so innovativ ist und damit nicht so viel Veränderung unterliegt ist für mich sehr interessant, da mein Produkt voraussichtlich für lange Zeit ohne größere Anpassungen Erfolg haben kann.

Ein einfaches Produkt, ist außerdem günstiger, hat weniger Dinge, die kaputtgehen können und damit gibt es weniger Retouren und die Qualitätssicherung ist auch deutlich einfacher.

Alles in allem ist das Produkt zwar nicht super-sexy, aber für ein Investment und insbesondere als erstes Produkt ist es aus meiner Sicht die absolut richtige Wahl. Hier hat sich die Kooperation mit AMZSCALE denke ich bereits gelohnt, da ich allein vermutliche eher versucht hätte, den letzten Trend zu jagen.

Highlight Nr. 3: die Markenanmeldung

Ein weiterer Punkt auf meiner TODO-Liste war die Markenanmeldung. Da ich meine Produkte unter einer eigenen Marke positionieren möchte, um langfristig die Möglichkeit zu haben, eine eigene namenhafte “Brand” aufzubauen, komme ich nicht drum herum, mir den Markennamen durch eine Eintragung ins DPMA-Register schützen zu lassen.

Neben einigen Recherchen, etwas Bürokratie und 290 € ist im Prinzip nicht mehr dafür nötig. Dennoch werde ich hierüber in den nächsten Wochen noch einen eigenen Artikel veröffentlichen.

Ausblick: die nächsten Schritte

Auf meiner TODO-Liste stehen noch die Gewerbeanmeldung, ggf. die Beauftragung eines Markenlogos sowie die Eröffnung eines Amazon Seller Accounts an. Für letzteren fehlen mir noch einige Unterlagen und Formulare, die ich demnächst von den deutschen Behörden oder meinem Steuerberater erhalten werde.

Das Team beginnt derzeit mit der Sourcing-Phase. In dieser Phase werden Produzenten recherchiert, die das Produkt in der gewünschten Qualität und Quantität produzieren können. Auch erste Preisverhandlungen mit den Lieferanten finden statt um die Kalkulation verfeinern zu können. Dieser Prozess wird wieder circa 10 Wochen in Anspruch nehmen.

Danach geht es dann mit der Produktion und dem Listing auf Amazon los. Bis das Produkt dann wirklich auf Amazon gefunden und gekauft werden kann, wird noch etwa ein halbes Jahr vergehen.

Du siehst also, dass dieser Prozess sich über einen längeren Zeitraum zieht und die Zusammenarbeit mit AMZSCALE eher langfristig ausgerichtet ist.

Fazit

Ich bin sehr zufrieden mit dem Fortschritt, den dieses Projekt macht. Bisher hält sich der Zeitaufwand für mich sehr in Grenzen und dennoch habe ich ein gutes Gefühl, dass im Hintergrund ein Business entsteht, das für mich eine weitere (passive) Einkommensquelle werden kann.

Auch wenn ein abschließendes Fazit für AMZSCALE natürlich erst am Ende möglich ist, wenn ich sehen kann, ob die Kalkulationen passen und der Case so aufgeht, wie wir es voraussehen kann ich jetzt schon sagen, dass mir die Zusammenarbeit Spaß macht und alles so weit Hand und Fuß hat.

Ich freue mich sehr, diese Kooperation eingegangen zu sein, da es für mich so einfacher ist, motiviert zu bleiben und “sanft” in das Amazon FBA Thema einzusteigen. Dinge wie die Unternehmensgründung, die Markenanmeldung oder die Erstellung eines Amazon Seller Accounts sind Hürden, die ich nur einmal nehmen muss. Danach wird es einfacher, weitere Produkte auf Amazon zu platzieren.

Ich werde dich hier natürlich weiterhin auf dem Laufenden halten.

Interessiert dich das Thema Amazon FBA? Arbeitest du vielleicht schon mit AMZSCALE zusammen? Lasse mir gerne einen Kommentar da!

1 Comment

  1. Hey Tobias, freut mich zu hören, dass alles nach deinen Vorstellungen läuft! Die Produktstrategie klingt nachvollziehbar. Gruß Michael

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