Das Girokonto: Mein Alltagskonto bei der DKB

In meinem letzten Beitrag ging es um mein Tagesgeldkonto bei der Consorsbank. Dieses Konto ist zum Einen mein Notgroschen und zum Anderen der Einstiegspunkt in die wundersame Welt des Sparens.

Heute soll es um meine Kombination aus Girokonto und Kreditkarte gehen, mit der ich im Alltag sehr gut und günstig zurecht komme.

Welche Alltagskonten habe ich?

Ich habe mein Girokonto bei der DKB*, der Deutschen Kreditbank Berlin, einer Direktbank. Zu diesem Konto gibt es auch noch eine VISA-Karte* mit einem separaten Kreditkartenkonto. Diese Kombination ist für mich im Alltag einfach unschlagbar. Die Gründe dafür erläutere ich Dir nachfolgend.

Die Vorteile

Als Erstes ist zu sagen, dass es derzeit bei der DKB keine Kontoführungsgebühren gibt. Dies ist auch unabhängig vom monatlichen Geldeingang. Niemand kann ein Konto wollen, dass kostenpflichtig wird, sobald das Gehalt wegfällt. Oder?

Das Girokonto kann ich deutschlandweit kostenlos zum Bezahlen mit der EC-Karte nutzen. Soweit so gut.

Der zweite echte Grund für die DKB ist allerdings, dass man mit der VISA-Karte weltweit, and jedem Geldautomaten, kostenlos Bargeld abheben kann. Somit entstehen mir weder in Deutschland noch in anderen Ländern irgendwelche Kosten. Sollte der Automatenbetreiber dennoch Gebühren berechnen, werden diese meistens automatisch, ansonsten auf Nachfrage, von der DKB erstattet.

Die Nachteile

Natürlich hat die Sache auch ein paar Haken, bzw. Häkchen in meinem Fall.

Auf dem Girokonto liegt der Habenzins derzeit bei nur 0,1% pro Jahr. Der Überziehungszins dafür aber bei 7,5% p.A. Der Dispozins für die Kreditkarte liegt ebenfalls bei 7,5% p.A. Immerhin bekommt man aber 0,7% Habenzins auf der Kreditkarte. Gigantisch nicht wahr?

Ich erkläre Dir kurz, warum das für mich nur Häkchen sind: Erstens überziehe ich meine Konten nicht. Überziehungszinsen sind also eher theoretischer Natur. Zweitens geht es mir bei diesen Konten eher um die schnelle Verfügbarkeit meines Alltagsgeldes. Da ich viel spare, ist die Menge relativ gering und so sind auch die Habenzinsen kein Problem für mich. Ohnehin: Wenn man sich anschaut, was derzeit auf den meisten Tagesgeldkonten nach Ende der Lockangebote mit den Zinsen passiert, sind 0,7% p.A. gar nicht so schlecht.

Ein schon etwas größerer Nachteil: Als Selbstständiger (im Nebengewerbe) darfst Du Gelder von Kunden nicht direkt auf dieses Konto fließen lassen. Ich wurde diesbezüglich vor einiger Zeit von der DKB angeschrieben. Ich habe keine Ahnung warum dies ein Problem ist, ist aber so.

Jetzt überweisen meine Kunden auf ein Girokonto bei einer anderen Bank, von der das Geld dann direkt weiter fließt. Wahlweise auf mein Girokonto bei der DKB oder auf mein Tagesgeldkonto bei der Consorsbank (Pech gehabt, DKB).

Darüber hinaus gibt es natürlich kein Filialen. Der einzige Nachteil, den ich hierin sehe, ist, dass ich kein Bargeld einzahlen kann. Hierfür gibt es aber andere Lösungen, die ich irgendwann mal vorstellen werde.

Fazit

Auch wenn es nicht so aussieht, auf Grund der Länge der Texte: Für mich überwiegen ganz klar die Vorteile.

Spannende Fragen: Wie nutze ich nun diese drei Konten? Verliert man da nicht den Überblick? Diese und weitere Fragen werde ich im nächsten Beitrag beantworten, in dem es darum geht, wie ich die Konten in der Kombination nutze und wie mir das beim Sparen hilft.

Nun zu Dir: Wo hast Du Deine Alltagskonten und welche Erfahrungen hast Du gemacht?

Bild: stevepb (pixabay.com)

Ein Gedanke zu „Das Girokonto: Mein Alltagskonto bei der DKB

  1. Ich nutze das Girokonto der DKB auch schon eine ganze Weile und bin immer noch sehr zufrieden damit. Insbesondere auch auf die Nutzung einer Kreditkarte möchte in diesem Zusammen nicht mehr verzichten.

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