Mein Kryptowährungs-Portfolio

In Oktober und November habe ich insgesamt 3.000€ in verschiedene Kryptowährungen gesteckt (ich habe mit 2.000€ angefangen und im November nochmal 1.000€ nachgelegt). Seitdem gab es eine wahnsinnige Achterbahnfahrt der Kurse. Zeitweise auf über 10.000€ gestiegen ist mein Portfolio Anfang des Jahres wieder auf 3.500 – 4.000€ gefallen.

Heute möchte ich einen Überblick über die aktuelle Aufteilung und die bisherige Entwicklung geben.

Übrigens halte ich bisher meine Investition eisern. Möglicherweise verkaufe ich nach einem Jahr einige Kryptos. Das wäre dann komplett steuerfrei. Vielleicht halte ich sie aber auch einfach weiter.

Mein Krypotwährungs-Portfolio habe ich, wie alles andere auch, in Portfolio Performance abgebildet. Wie man das machen kann, habe ich hierbeschrieben.

Das Performance-Dashboard

In Portfolio Performance habe ich mir, genau wie für meine P2P-Kredite, auch für Kryptowährungen ein Performance-Dashboard angelegt. Hier sieht man ganz genau, wie unterschiedlich die einzelnen Währungen performt haben.

Während Ripple sich fast verdreifacht hat, ist IOTA ins Bodenlose gefallen.

Da sich das, jedenfalls für mich, nicht vorhersagen lässt, bestätigt es, wie wichtig Diversifikation hier ist.

Aktuelle Aufteilung

Ich habe relativ wahllos in verschiedene Kryptowährungen investiert. Zum Einen, da ich nicht beurteilen konnte, welche Währung sich wie entwickelt, zum Anderen, um verschiedene Währungen mal auszuprobieren.

Aktuell (Anfang Juni 2018) sieht meine Aufteilung wie folgt aus:

Da die Aufteilung ziemlich wahllos entstanden ist, werde ich hier kein Rebalancing durchführen, obwohl sie sich durch die unterschiedliche Entwicklung der einzelnen Währungen auch noch stark verändert hat.

Bei einem Rebalancing wären Steuern fällig. Außerdem habe ich ja keine SOLL-Verteilung bei meinem Kryptoexperiment. Also: Kein Rebalancing.

Bisherigen Entwicklung

Wer wissen will, was Volatilität bedeutet, sollte in Kryptowährungen investieren. Spaß beiseite. Wie man auf dem Dashboard weiter oben sieht, betrug die Volatilität der letzten acht Monate (also seit Oktober 2017) fast 80%.

Mit einer seriösen Geldanlage hat das nix zu tun. Alleine diese Zahl lässt bereits ahnen, wieviel Bewegung in diesem ganzen Bereich ist. Deutlicher wird das noch, wenn man sich die Entwicklung meines Krypto-Portfolios in diesem Zeitraum ansieht:

Hat sich mein, in Kryptowährungen gestecktes, Kapital zu Spitzenzeiten fast vervierfacht, so steht es jetzt nur noch bei einem Plus von fast 60%. Auch das ist natürlich alles andere als schlecht, aber niemand weiß, wohin die Reise hier gehen wird.

Fazit

Der ganze Kryptowährungs-Sektor ist völlig irrational. Zwar glaube ich daran, dass es langfristig Krypowährungen geben wird, die sich als Zahlungsmittel etablieren. Allerdings weiß ich nicht, welche das sein werden. Möglicherweise keine von denen, die es aktuell gibt.

Derzeit schwankt der Wert von so ziemlich jeder Kryptowährung so stark, dass sie sich nicht als Zahlungsmittel eignet. Kryptos taugen daher bis auf Weiteres nur zur reinen Spekulation mit Spielgeld.

Wer will schon eine Währung, bei der er sich an einem Tag das Steak vom Premium-Metzger und am nächsten Tag noch nicht mal eine Scheibe Brot leisten könnte?

Mich reizt dieses Thema wegen des Potentials für die Zukunft und auf Grund der Tatsache, dass Gewinne nach einem Jahr steuerfrei wären, sofern es denn Gewinne gibt.

Besitzt du Coins einer Währung? Wenn ja von welcher?

4 Comments

  1. Ich habe 0,00000sogutwienichts Bitcoins um es mal zu testen und finde auch Monero recht spannend. Es ist schon echt krass, was für Bewegungen im ganzen Kryptomarkt waren in den letzten 12 Monaten. Ich denke aber auch einige Währung oder zumindest die Blockchain wird sich sicherlich durchsetzen, aber alles andere ist nach wievor reines Zocken.

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