Monatsretrospektive Juni 2019

Dieser Monat war der letzte Monat in der Wohnung, in der ich nun seit neun Jahren gelebt habe. Ab Juli bin ich ohne wirklich festen Wohnsitz unterwegs.

Dementsprechend lag der Fokus im Juni darauf, die Wohnung leer und übergabefähig zu bekommen, noch einige Dinge auf eBay los zu werden und mein Gepäck soweit reisefertig zu bekommen.

Zu diesem Zweck habe ich mir die letzte Woche frei genommen, wobei ich bereits am Dienstag aus der Wohnung raus war und so noch einige mehr oder weniger freie Tage bei bestem Wetter in der Nähe von Lübeck verbringen konnte.

Ziele

Auch wenn das Projekt „Wohnungsaufgabe“ meinen Zeitplan ziemlich dominiert hat, habe ich auch an meinen anderen Zielen weiter gearbeitet.

Finanzen

Aktienkauf

Im Juni habe ich es endlich geschafft, mir Anteile von 3M in mein Depot bei CapTrader* zu legen. Das Unternehmen mit dem einprägsamen Symbol MMM hatte ich bereits seit geraumer Zeit auf der Watchlist, aber es war mir einfach zu teuer. Zuletzt wurde es an der Börse mit einem ordentlichen Abschlag gehandelt, so dass es für mich nun einen fairen Preis hatte.

Daher habe ich mir am 04.06.2019 zwölf Anteile zu je 163,91 US-$ ins Depot gelegt.

Das Unternehmen 3M hat seit 1902 seinen Hauptsitz in Minnesota (das erste „M“). Heute stellt es Produkte für die verschiedensten Branchen und Lebensbereiche her. Die kleinen Klebezettel der Marke Post-It sind nur eines von über 50.000 Produkten, welche die Minnesota Mining and Manufacturing Company (3M) produziert.

Sparquote

Meine Sparquote sah im Juni 2019 extrem gut aus. Meine Riga-Reise war bereits vollständig bezahlt und auch sonst hatte ich keine Sonderausgaben. Dafür hatte ich aber viele zusätzliche Einnahmen durch die letzten Verkäufe und Auktionen auf eBay und eBay Kleinanzeigen.

Insgesamt habe ich daher im Juni 66,95% meiner Einnahmen zur Seite legen könne. Das teilt sich auf 57,39% meines Einkommens für langfristige Ziele und Investitionen und 9,56% kurzfristige Rücklagen auf. Sowohl langfristig auch auch gesamt habe ich damit im Juni meinen Jahresrekord in 2019 aufgestellt und auch mit Ziel von 50% oder mehr langfristige Rücklagen wieder erreicht.

Auch dieses Mal habe ich die kurzfristigen Rücklagen wieder relativ hoch angesetzt, aber so habe ich in jedem Fall genügend Puffer für die Nomad Cruise und andere Konferenzen, die dieses Jahr noch anstehen und was sonst noch so kommt.

Im nächsten Monat wird die Sparquote vermutlich wieder etwas zurückgehen, da ich nicht so viele Sondereinnahmen wie im Juni erwarte. Dafür können aber die einen oder anderen Kosten für Unterkünfte der nächsten Monate sowie anstehende Konferenzen anfallen.

P2P-Kredite

Nach der P2P-Conference in Riga hat Mintos* das neue Feature Invest & Access vorgestellt. Ich habe es sofort zum Start mit 2.000€ angetestet, die ich teilweise von Bondora Go & Grow* abgezogen habe. Diese wurden auch sofort weitgehend zu 11,91% p.A. investiert.

Damit ist Mintos derzeit meine größte Plattform geworden.

Die Plattform Monestro* konnte mich hingegen überhaupt nicht überzeugen. Ich habe es einfach nicht geschafft, den 100€-Testballon dort investiert zu kriegen. Außerdem ist die Plattform extrem unübersichtlich und es ist sehr umständlich, den Auto Invest anzupassen. Daher habe ich mein Geld wieder abgezogen, wofür übrigens 0,40€ Gebühren fällig wurden. Damit ist Monestro die erste Plattform, auf der ich (einen kleinen) Verlust gemacht habe.

Reisen

Das Ziel, mindestens drei Länder in 2019 zu bereisen, habe ich mit der Riga-Reise erreicht. Diese Reise hat mir wieder sehr gut gefallen. Die Stadt ist schön und hat viele grüne Parks. Das Wetter war perfekt und arbeiten hat dort auch wieder ganz hervorragend funktioniert.

Gesundheit

Auch wenn ich mittlerweile keine Waage mehr habe, mit der ich meine Gewichtsentwicklung protokollieren könnte, schätze ich, dass es im Juni keine großartigen Veränderungen gab.

Ich habe regelmäßig Sport gemacht, allerdings auch gut gelebt. Gerade in der letzten Woche, als ich zu Gast bei meiner Mutter war, gab es doch häufig ein leckeres Frühstück und auch das eine oder andere Eis oder Bier.

Sportlich habe ich wieder regelmäßig Parkour und meine Kraftübungen am Morgen gemacht und auch das Schleppen von Kartons, Waschmaschinen und Kühlschränken war kein schlechtes Training.

In Sofia, wo ich vermutlich weniger Ablenkung und Einflüsse habe, werde ich mein Training sicherlich noch intensivieren können.

Blog

Im Juni kam ich auf gut 13.300 Besucher bzw. Besucherinnen. Das gefällt mir schon ganz gut, weil ich damit im Zielkorridor von über 12.500 liege.

Auch auf Instagram konnte ich neue Follower gewinnen und im Juni die 300er-Marke knacken. Der Trend stimmt also und dafür, dass ich auf dieser Plattform noch ziemlich wenig mache, passt die Entwicklung auch. Allerdings werde ich hier demnächst aktiver werden.

Was sonst noch war

Das absolute Highlight im Juni war natürlich die erste Woche, die ich in Riga verbracht habe und die ihren krönenden Abschluss in der P2P Conference fand.

Riga hat mir, wie gesagt, sehr gut gefallen und die Konferenz war der Hammer. Wenn sie nächstes Jahr wieder statt findet, und davon gehe ich aus, werde ich alles daran setzen, wieder mit von der Partie zu sein.

Ausblick

Im Juli geht es erst mal nach Sofia in Bulgarien, wo ich bis zum 21.08. bleiben werde. Hier habe ich eine kleine Wohnung via AirBnB* in Park- und Zentrumsnähe, für die ich ca. 16€ pro Nacht bezahle.

Diese Unterkunft ist bereits zu 2/3 bezahlt, so dass ich im Juli keine weiteren Ausgaben für „Wohnen“ habe.

Da ich ab Juli weder eine feste Miete noch Nebenkosten wie Telefon und Strom habe, habe ich meine Sparaufträge angepasst. Kurzfristig lege ich 600€ mehr pro Monat zurück. Langfristig 100€. Das macht in Summe 700€, was etwas mehr ist, als meine alten Wohn- und Nebenkosten.

Die 600€ sind mein Reise- und Wohn-Budget, das zukünftig unregelmäßig und schwankend belastet wird. Nach meinen bisherigen Erfahrungen sollte ich damit locker hin kommen, aber das werden die nächsten Monate zeigen.

Fazit

Der Juni war der krönende Abschluss für das Projekt „Wohnungsaufgabe“. Allerdings habe ich neben meinem Handgepäck noch 15 Bananenkartons, ein Fahrrad und ein Reiserucksack. Ich habe also noch einiges, von dem ich mich entweder nicht trennen konnte/wollte oder wo ich einfach noch nicht zum Verkaufen, Verschenken oder Entsorgen gekommen bin.

Dafür quartiere ich mich aber im September bis einschließlich Anfang Oktober bei meiner Mutter im Gästezimmer ein, um in diesem Monat diesen Bestand weiter zu reduzieren. Aber das passiert dann eher so nebenbei.

Abgesehen davon bin ich mit dem Juni wieder sehr zufrieden und freue mich darauf, in den nächsten Monaten und Jahren die Früchte der harten Arbeit der letzten Monate ernten zu können. 🙂

Wie war dein Juli? Wofür hast du das schöne Wetter genutzt?

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