Sparquote August 2017

Sparquoten-technisch war der August sehr zufriedenstellend. Das große Loch, welches der Juli in mein Budget gerissen hat, konnte ich im August wieder ausgleichen und sogar noch etwas für kurzfristige Ziele zurück legen.

Darüber hinaus liefen meine automatischen Sparraten wie gewohnt weiter.

Langfristige Sparquote

Insgesamt konnte ich nur 51,96% meines Einkommens für langfristige Ziele zurück legen. Auch wenn das noch immer viel ist, muss ich aufpassen, dass sich der Trend nicht weiter fortsetzt. In den letzten Monaten hat meine Sparquote eher abgenommen.

Die 50% möchte ich nur ungern unterschreiten. Eine sportliche Herausforderung, da sich meine Miete zukünftig etwa verdoppeln wird.

In diesem Monat ist der Anteil der ETF-Sparpläne an meiner Sparquote wegen der geplanten Doppel-Ausführung meines Emerging-Markets-Sparplan höher als gewöhnlich.

Außerdem habe ich einen ordentlichen Anteil meiner Sparquote über DoFinance* investiert.

Daher verbleibt nur ein winziger Anteil auf dem Tagesgeldkonto.

Insgesamt sieht es im August so aus:

Kurzfristige Sparquote

Kurzfristig konnte ich nur 5% meines Einkommens zurücklegen.

Angesichts der Tatsache, dass ich mit einem fetten Minus in den Monat gestartet bin, bin ich aber dennoch zufrieden.

Der Trick mit dem negativen Übertrag in den Folgemonat scheint sehr gut zu funktionieren. Ohne es zu merken haushalte ich besser und schaffe es so, das negative Vorzeichen zügig weg zu bekommen.

Und auch die neue Kontenstruktur erfüllt bisher meine Erwartungen. Insbesondere das separate Steuerkonto gibt mir ein gutes Gefühl, da ich nun nicht mehr Gefahr laufe, die Steuerrücklagen aus Versehen zu investieren.

Was noch

Im August fand auch mein erstes Treffen mit anderen Bloggern statt. Vincent und ich haben diesen Treffen im Hofbräuhaus Hamburg angestoßen und wir hatten einen netten und interessanten Abend.

Unter anderem haben Vincent und Sebastian über das Treffen berichtet. Ich kann mich nur anschließen: Es war ein großartiger Abend!

Das werden wir definitiv wiederholen. Auch ein Lesertreffen haben wir bereits in Planung. 🙂

Fazit

Trotz der nicht mehr ganz so hohen Sparquote bin ich zufrieden. Ich habe in diesem Monat ziemlich gut gelebt.

Die Budget-App bestätigt: Ich bin viel unterwegs gewesen, bin mit Freunden und Familie ausgegangen und war ansonsten auch nicht so sparsam wie sonst.

Daher entfällt ein nicht unerheblicher Anteil meiner Ausgaben auf Sonderausgaben. Dass ich trotzdem insgesamt bei über 56% Sparquote im August stehe, freut mich und ich habe das Gefühl, dass ich durchaus noch etwas drauf legen könnte, wenn ich müsste. Aber im Moment möchte ich nicht 😉

Und wie war Dein August?

DoFinance Spezialangebot

Normalerweise gehe ich in meinem monatlichen Sparquoten-Bericht nicht auf P2P-Plattformen ein.

Allerdings habe ich kürzlich Neuigkeiten von DoFinance erhalten, die ich gerne mit Dir teilen möchte:

Ab sofort profitieren auch meine Leser davon, wenn sie über meinen Blog bei DoFinance* mit dem Investieren anfangen.

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Wenn Du nicht über DoFinance investieren möchtest, ist das auch gut. Boni sollten schließlich immer nur das Sahnehäubchen, nicht aber den Grund, für eine Investition darstellen. 😉

9 Gedanken zu „Sparquote August 2017

  1. Huhu, die Miete verdoppelt sich..?

    Unter den Umständen ist die Aufrechthaltung der bisherigen Sparquote nahezu unmöglich. Alles über 50% ist aber immer noch top. Meine Sparqote ermittle ich nach wie vor erst Ende des Jahres, sodass ich mich deswegen nicht zu verrückt mache.

    • Hi Jenny,
      ja ich wohne mittlerweile wieder alleine, dadurch werden Miete / Strom nicht mehr durch zwei geteilt.

      Theoretisch könnte ich auch in eine kleinere Wohnung ziehen. Allerdings ist das hier in der Region nicht mal deutlich günstiger, weshalb ich an der Wohnsituation nichts ändern möchte. Es lohnt sich m.E. nicht, für mittlere zweistellige Ersparnisse im Monat die Kosten für einen Umzug in Kauf zu nehmen. Verglichen mit den aktuellen Marktpreisen ist meine Wohnung sehr günstig und in einer für mich guten Lage. 😉

      Aber ich sehe es wie Du: Über 50% ist super. Mal sehen, ob ich das halten kann. Da lasse ich mich aber auch etwas von den nächsten Monaten überraschen und schaue mal, wo meine Sparquote landet. Wenn ich merke, das mein Budget nach Fixkosten so knapp ist, dass es unangenehm wird, werde ich auch meine automatische Sparrate reduzieren. Aber bis dahin lasse ich erst mal alles unverändert und sehe, wie es klappt. Für mich geht es dabei eher darum, nicht schleichend meinen Lebensstandard zu erhöhen. Deshalb ist es gut für mich, die Sparquote jeden Monat zu sehen.

      Theoretisch müsste ich von jedem Euro, den ich mehr einnehme 60% direkt langfristig sparen, um die Sparquote nicht zu reduzieren. Das tue ich aber nicht immer so konsequent und daher möchte ich anders sicher stellen, dass ich nicht durch steigende Einnahmen im Nebengewerbe meine Sparquote immer weiter senke. Denn dann gehen die ganzen tollen Rechenbeispiele bezüglich finanzieller Unabhängigkeit im Alter irgendwann nicht mehr auf. 😉

      Beste Grüße und ein schönes Wochenende,
      Tobias

  2. Sehr gut! Ich selbst habe dieses Jahr auch endlich meinen zweiten Monat verbucht mit einer Sparrate über 50%. Aufs Jahr liege ich bzw. wir aber leider nur bei ca. 36%.

    Aber es ist okay. Unser Ziel ist 33%, also jeder dritte Euro soll zum Investieren gespart werden. Somit sind wir auf Kurs und weiter motiviert 🙂

    CU Ingo.

  3. Sparquote, wie ermittelst du die? Wenn du sagst, 51,96% deines Einkommens, was bedeutet das „Einkommen“? Zählen z.B. Zinsen und Dividenden zum Einkommen?

    Ich für mich zähle Kapitalerträge nicht zum Einkommen bei Ermittlung der Sparquote, denn statt ausschüttender Fonds hätte ich auch thesaurierende Fonds nehmen können und schups, wäre die Sparquote höher obwohl ich nicht einen Cent mehr spare?

    Meine individuelle Sparquote bezieht sich auschließlich auf mein EInkommen aus meiner unselbstständigen Beschäftigung. Simpel gesagt: Einkommen als Arbeitnehmer abzgl. menen Lebensunterhalt. In normalen Monaten brauche ich ca 1/3 meines Gehalts für meinen Lebensunterhalt, die Sparquote aufs Jahr beträgt dennoch nur gut 50% weil ich mir zwei gute Urlaube mit Abfeiern im Seebad Thaya gönne. Alle anderen Netto-Einkünfte wie z.B. Zinsen, Dividenen, Veräußerungsgewinne, Verpachtung landwirtschaftlicher Flächen, Vermittlungsprovisionen, Surebet-Wetteinnahmen etc laden eh zu 100% im Spartopf und die zähle ich nicht mit in die Sparquote.

    • Hallo Heinzer,
      bei mir zählen Erträge aus Aktien, ETFs und P2P-Krediten auch nicht dazu.

      Lediglich meine Einnahmen aus dem Nebengewerbe (davon nur 50% wegen Steuern) sowie mein Gehalt zähle ich zu meinem Einkommen. Meine Sparrate geht dann auf das Tagesgeldkonto und alles was ab da passiert passiert komplett außerhalb meiner Budget-Rechnung und fließt auch nicht in die Sparquote ein.

      Viele Grüße
      Tobias

  4. Hallo Tobias,

    bei mir haben sich nach der Lebensveränderung (zu zweit –> alleine) zwar die Wohnkosten nicht verändert, da hatte ich Glück, dass wir nicht richtig zusammenwohnten. Allerdings gehe ich seitdem viel mehr aus und mache mehr Urlaub. Das macht sich bemerkbar, ist es mir aber wert.

    Ich wünsche dir alles Gute!

    Viele Grüße

    • Hallo Tanja,
      vielen Dank!
      Ja das konnte ich auch schon beobachten. Auf der anderen Seite koche ich seltsamerweise wieder öfter und bestelle weniger und spare so vielleicht auch bei den Lebensmitteln etwas. Man wird sehen.

      Ich mache mir da auch keinen Streß. Wenn ich mehr ausgeben möchte und mich damit gut fühle, ist es mir das auch wert. Für mich ist sehr wichtig, dass ich zwar kostenbewusst entscheide, aber trotzdem jetzt lebe. 😉

      Ich wünsche Dir ebenfalls alles Gute!
      Viele Grüße
      Tobias

      • Ja, so geht es mir auch. Ich esse auch mit Freunden. Entscheide mich aber tendenziell für leckere Gerichte, die nicht ganz so viel kosten. Das macht sich mit der Zeit bemerkbar, wenn man hier und da etwas günstiger wegkommt.

  5. Hi Finanzfisch,

    gerade auf deinen Blog gestoßen und er gefällt mir sehr. Insbesondere deine Sparquote >50% ist top. Ich selbst bin derzeit bei 62% und die Wohnungssituation wird sicher bald verbessern, indem zu zweit statt allein die Wohnung genutzt wird.
    „Kostenbewusst entscheiden, jetzt leben“ ist auch meine Devise und meistens merkt man, dass kostenbewusst meist keine Einschränkung darstellt sondern eher eine Motivation, die Komfortzone zu verlassen 🙂

    Grüße, Geldschnurrbart

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