Fazit zur Blogparade „Zeit ist Geld“

Am 18.01. endete meine Blogparade zum Thema „Zeit ist Geld“. Insgesamt haben 20 Blogger und Bloggerinnen mitgemacht. Vielen Dank für eure tollen Artikel zu diesem Thema!

Dies war meine erste Blogparade und daher war ich natürlich sehr gespannt, ob und wieviel Rückmeldung ich hierzu erhalte. Ihr habt mich nicht enttäuscht. 🙂

Nach meinem Zwischenfazit inklusive eigenem Senf sind noch folgende Artikel erschienen:

Die Quintessenz

Es sind viele interessante Ausprägungen und Interpretationen zum Spruch „Zeit ist Geld“ zustande gekommen. Aber am Ende kommen eigentlich alle zum selben Schluss: Zeit ist wichtiger als Geld.

Mit Geld können wir eben unsere Zeit nur zu einem gewissen Teil konservieren. Verlorene Lebenszeit können wir aber auch mit allem Geld der Welt nicht zurück kaufen. Und da soll noch mal jemand sagen, in Finanzblogs ginge es nur ums Geld. 😉

Wenn man aber einstimmig zu dem Schluss kommt, dass Zeit wichtiger als Geld ist, dann muss man sich auch sofort die Frage stellen, warum wir zwar unser Geld-Budget, nicht aber unser Zeit-Budget akribisch verwalten.

Wir nutzen Apps wie Mein Budget* oder MoneyControl (iOS App Store*) um genau zu sehen, wofür wir welchen Euro ausgegeben haben. Aber wofür wir welche Minute investiert haben, darüber machen wir uns oft erst Gedanken, wenn es zu spät ist.

Müssten wir nicht eigentlich viel mehr eine App „TimeControl“ haben, die uns zeigt, wofür wir unsere Zeit verschwendet haben? Würde uns das helfen, bewusster mit der verfügbaren Zeit umzugehen oder würde es gar den gegenteiligen Effekt haben und uns nur stressen? So wie ein Geldbudget dazu führen kann, dass man sich unnötig stark einschränkt, könnte auch ein Zeittracking dazu führen, dass man Produktivzeiten übergewichtet und die viel wichtigeren Erholungs- und Spaß-Phasen zu kurz kommen.

Fazit

Mir hat die Blogparade mal wieder bewusst gemacht, dass ich meine Zeit besser im Auge behalten sollte. Zwar laufe ich aktuell nicht Gefahr, zu viel Zeit auf Netflix und Co. zu verschwenden, sondern eher im Gegenteil:

Fast immer bin ich mit Arbeiten, Lernen oder anderen (nicht unwichtigen) Dingen beschäftigt. Nicht so schlimm, denn das macht mir ja auch Spaß. Aber Entspannungsphasen und „Einfach-mal-das-Leben-genießen“-Phasen kommen dabei schnell zu kurz.

Wir sind häufig so damit beschäftigt, unseren Ideen und Zielen nachzujagen und produktiv zu sein, dass wir das einzig wahre Lebensziel, nämlich „Das Leben bewusst genießen“ oft vergessen.

Für dieses Jahr nehme ich mir daher vor, öfter mal abzuschalten. Maximal ein Buch lesen und Tee trinken. Vielleicht noch nicht mal das…

Und wie sieht es bei Dir aus? Hast Du ähnliche Vorsätze im Bezug auf Zeit und Geld?

6 Comments

  1. Pingback: In den Töpfen der Anderen #46 » Finanzküche

  2. Da ich gerade dabei bin in das Thema Finanzen und aufbau von Vermögen einzusteigen, dreht sich aktuell alles darum. Was natürlich zur Folge hat, dass ich andere Hobbys vernachlässige. Das mache ich aber gerne, denn ich glaube das wird sich wieder ändern.
    Solange die Familie nicht darunter leiden muss und man nur selbst Opfer bringt, ist es denke ich ok.

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